S-Bahn startet in die zweite Runde

Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag

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(Foto: pm)
Mosbach. Für die meisten Fahrgäste unbemerkt startet die S-Bahn RheinNeckar zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag (11. Dezember) in die zweite Runde. Der Verkehr war nach Ablauf des ersten Vertrags ausgeschrieben worden. DB Regio Südwest hat den Zuschlag für den Weiterbetrieb von Dezember 2016 bis Dezember 2033 erhalten.

Rein äußerlich ändert sich damit nicht allzu viel, denn weiterhin fahren die roten Triebwagen im Neckartal und nach Osterburken. Allerdings wurden die Fahrzeuge in den vergangenen Monaten nach und nach modernisiert. Außen ist das an der Erneuerung der Lackierung erkennbar. Im Innern wurden die Sitzauflagen ersetzt, neue Fahrgastinformationsanlagen und eine Videoüberwachung eingebaut und die Beleuchtung verbessert.
Waren seit dem Start der S-Bahn im Jahr 2003 40 Triebwagen auf den Linien S 1 bis S 4 unterwegs, stehen nun 77 Fahrzeuge zur Verfügung.

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Im Fahrplan schlägt sich der Neustart ebenfalls nieder. Wesentliche Neuerung für den hiesigen Raum ist tagsüber bis etwa 20 Uhr der durchgehende Halbstundentakt zwischen Mannheim und Mosbach – und das auch samstags, sonn- und feiertags. Durch die größere Anzahl der zur Verfügung stehenden Triebwagen wird auch die Platzkapazität erhöht, in den Hauptverkehrszeiten wird künftig mit doppelten Garnituren gefahren.

Neu ist eine Sprinter S-Bahn, die um 5:57 Uhr in Osterburken beginnt, bis Neckarelz an allen Stationen, dann aber nur noch in Eberbach und Neckargemünd hält. Heidelberg Altstadt wird um 7:09 Uhr erreicht, der Hauptbahnhof um 7:16 Uhr. Verbessern wird sich die Situation der Schülerzüge nach und von Osterburken. Die bisher lokbespannten Wagenzüge am Morgen, die gerade in den letzten Monaten durch große Verspätungen oder gar Komplettausfälle für Ärger sorgten, werden auf S-Bahnfahrzeuge mit ausreichender Platzkapazität umgestellt. Am Abend werden Fahrplanlücken aufgefüllt: Ab Osterburken fährt jetzt täglich ein Zug um 21.38 Uhr Richtung Mannheim, ab Mosbach fährt um 0:26 Uhr ein Zug täglich weiter nach Osterburken. Bisher gab es diese beiden Verbindungen nur am Samstag. Ansonsten ändert sich tagsüber beim S-Bahnfahrplan wenig, die bekannten Abfahrts- und Ankunftszeiten bleiben erhalten. Nur in den frühen Morgen- und den späten Abendstunden sind größere Verschiebungen zu beachten. Diese haben wiederum Auswirkungen auf einige Ruftaxilinien im Landkreis, deren Fahrpläne wurden entsprechend angepasst.

Die anstehenden Bauarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Neckarelz und Binau – auf 700 Metern hatten sich hier im Sommer Probleme im Untergrund gezeigt – werden ab April 2017 über Monate zu Einschränkungen im S-Bahnverkehr führen. Denn die Strecke soll während der Bauphase nur auf einem Gleis befahrbar sein, so die Planung von DB Netz. Da sich aber genau im Abschnitt Neckarelz-Zwingenberg stündlich zwei Züge begegnen, und erst in Zwingenberg wieder Weichen für die Fahrt ins andere Gleis vorhanden sind, wird das Auswirkung auf den Fahrplan haben. Welche das sind, steht derzeit noch nicht fest, darüber verhandeln die Beteiligten derzeit.

Die Stadtbahn nach Heilbronn fährt ab Fahrplanwechsel unverändert, nur in den Tagesrandlagen gibt es kleinere Anpassungen im Minutenbereich. Auch bei den Busfahrplänen im Neckar-Odenwald-Kreis gibt es nur wenige Änderungen bei einzelnen Fahrten.

Faltfahrpläne zur S-Bahn und zur Stadtbahn gibt es bei der Tourist Info und den Verwaltungsstellen der Stadt Mosbach. Auch das BusBuch der Stadt wird neu aufgelegt und ist ab nächster Woche bei der Tourist Info erhältlich. Interessierte können sich Bus- und Bahnfahrpläne auch auf der Homepage der Stadt Mosbach herunterladen.

Infos im Internet:

www.vrn.de

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