AWN will keine KWO-Abfälle einlagern

(pm) In der Aufsichtsratssitzung der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises mbH (AWN) am Dienstag wurde das Thema „Entsorgung freigemessener Abfälle“ behandelt. Nach intensiver Diskussion wurde ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung folgender Beschluss gefasst:
Der Aufsichtsrat der AWN hält es derzeit weder für sinnvoll noch für politisch verantwortbar, freigemessene Abfälle aus dem Rückbau des Kernkraftwerks Obrigheim (KWO) im Zentrum für Entsorgung und Umwelttechnologie „Sansenhecken“ in Buchen einzulagern und fordert die Landesregierung auf, unter der Moderation des zuständigen Ministeriums und unter Einbeziehung aller betroffenen Landkreise in einen Dialog über die Entsorgung freigemessener Abfälle einzutreten.
Landrat Dr. Achim Brötel wurde beauftragt, in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der AWN entsprechende Schreiben an den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und Minister Franz Untersteller zu richten.

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