Limbach: Thorsten Weber will Bürgermeister werden

(Foto: pm)

(pm) Thorsten Weber hat heute seine Bewerbung um die Nachfolge von Bürgermeister Bruno Stipp persönlich im Rathausu in Limbach abgegeben. Der 51-jährige Diplom-Verwaltungswirt (FH) ist aktuell Beigeordneter und somit ständiger allgemeiner Vertreter von Bürgermeister Roland Burger in Buchen, wo er mit seiner Familie auch wohnt.„Hauptmotivation meiner Bewerbung ist die Fülle an Gestaltungsmöglichkeiten, auch und gerade abseits großer Baumaßnahmen, die der Beruf des Bürgermeisters bietet.

Ich kann nun auf fast 28 Jahren echte Berufserfahrung in allen Bereichen der Kommunalverwaltung zurückblicken, davon knapp 25 Jahre in unterschiedlicher Führungsverantwortung. Damit glaube ich, das Rüstzeug und zugleich beste Voraussetzungen für das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Limbach mitzubringen“, erklärt er.

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Nach seinem Studium an der Hochschule in Kehl war er zunächst stellvertretender Rechnungsamtsleiter der Gemeinde Haßmersheim, und kam nach seinen Tätigkeiten in Reichenbach (Oberlausitz) als Hauptamtsleiter und in Kamenz als Stadtkämmerer im Jahr 1995 zur Stadt Buchen. Dort ist er seit 1999 Stadtkämmerer, seit 2012 Dezernent des aus den Fachbereichen „Bürger- und Servicedienste“ sowie „Wirtschaft und Finanzen“ bestehenden Dezernats und seit November 2014 auch Beigeordneter.

Schon bei seiner Rede zu Wahl des Beigeordneten in Buchen war im die intergenerative Gerechtigkeit ein besonderes Anliegen. „Die derzeitige Generation soll grundsätzlich keine Beschlüsse fassen, die insbesondere die nachfolgenden Generationen über Gebühr belasten“, ergänzt er, „dauerhaft gesunde Kommunalfinanzen sind der Grundpfeiler jeglicher Entwicklung.“ Das soll auch in Limbach so sein. Die Zukunftsthemen sind aus seiner Sicht vielfältig.

Zu seinen Aufgaben zählt er unter anderem auch die Gestaltung des demographischen Wandels, hier ist ihm die Förderung der Vereine und des Ehrenamts ein besonderes Anliegen, die Digitalisierung in vielfältigen Bereichen, genügend Bauplätze für Familien in allen Ortsteilen und die örtliche Wirtschaft. Er ist nun bereits im zwölften Jahr Geschäftsführer des Zweckverbandes „Interkommunalen Gewerbepark Odenwald (IGO), an dem auch die Gemeinde Limbach von Anfang an beteiligt ist. „Der Bürgermeister ist oberster Wirtschaftsförderer und erster Ansprechpartner für die Betriebe in der Gemeinde“, lautet sein Credo. Er kennt Limbach aber auch von vielen weiteren Kooperationen in verschiedenen Bereichen.

Der verheiratete Vater zweier Söhne ist nicht Mitglied einer Partei und tritt somit als unabhängiger Kandidat an. Auch außerhalb seines Berufes ist er vielfach engagiert, sei es als Schatzmeister des BKF e.V., als ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Forstlichen Vereinigung Odenwald-Bauland eG oder durch seine Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „Asyl Veilchenweg“.

Zudem liegt ihm der Berufsnachwuchs sehr am Herzen. An der Bezirksschule Mosbach der Verwaltungsschule des Gemeindetages Baden-Württemberg unterrichtet er Kommunales Wirtschaftsrecht und ist Mitglied in Prüfungsausschüssen auf Ebene des Regierungspräsidiums Karlsruhe.

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