Training für die Füße

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Füße gehören zu den am häufigsten unterschätzten Körperteilen – wir brauchen sie jeden Tag und schenken ihnen dennoch kaum Aufmerksamkeit. Vor allem Sportler müssen sich auf ihre Füße verlassen können. Deshalb ist es sinnvoll, die Fußmuskulatur genauso wie andere Muskelgruppen des Körpers gezielt zu trainieren. Das garantiert einen sicheren Stand, stärkt das Gleichgewicht und beugt Verletzungen vor.

Was man für die Füße tun kann

Der Fuß ist rein biologisch ein kleines Wunder der Mechanik: 107 Sehnen, 26 Knochen und 20 Muskeln halten ihn zusammen. Die Füße tragen den Körper – bei Bewegung teilweise sogar das Dreifache des tatsächlichen Gewichts – federn und rollen ab oder gleichen Unebenheiten im Untergrund aus.

Ob
Joggen, Schwimmen, Wandern, Klettern oder Radfahren: Die Füße sind beim Sport stark gefordert. Umso wichtiger ist es, dass man sie stärkt und beweglich hält. Dafür kommen verschiedene Übungen in Frage. Mit dem näher rückenden Sommer ist die erste Übung schnell umgesetzt – barfuß laufen. Was sich einfach anhört, hat trotzdem eine große Wirkung: Da der Fuß nicht durch einen Schuh gestützt wird, muss er nämlich eigenständiger arbeiten, sodass mehr Muskeln angesprochen werden. Darüber hinaus kann man beim Gehen zeitweise unterschiedliche Bereiche des Fußes wie Innen- oder Außenkanten und Fersen belasten. Und wer balanciert, trägt dazu bei den Gleichgewichtssinn zu steigern. Dabei sollte man sich nicht entmutigen lassen, wenn es anfangs nicht wie gewollt klappt: Regelmäßige Übung sorgt für Erfolge.

Wenn der Fuß Hilfe braucht

Manche Füße weisen Fehlstellungen wie einen Hallux valgus auf, die Schmerzen verursachen können. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass man auf Sport verzichten müsste. Bei Ballenzehen sind passgenaue Sportschuhe entscheidend, die den Zehen genug Platz lassen und Halt geben. Eine zusätzliche Polsterung unterstützt den Fuß und vermeidet unangenehmes Scheuern oder Drücken. In einigen Fällen verschaffen bereits Einlagen hinreichend Linderung und ermöglichen einen gesunden und schmerzfreien Bewegungsablauf.

Wellness tut gut

Nach dem Sport ist ein Ausgleich wichtig: Wellness sollte deshalb nicht zu kurz kommen. Um den Fuß zu entspannen, bieten sich Massagen mit Tennis- oder Noppenbällen an. Das stimuliert die Durchblutung, regt das Gewebe an und löst Verspannungen. Weitere Methoden zur Fußpflege sind warme Bäder, Peelings und Ölbehandlungen. Das kann man entweder selbst zuhause ausprobieren oder sich eine professionelle Fußpflege gönnen.


Bildrechte: Flickr Relaxing natural hot Spring Theo Crazzolara CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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