Baby und zwei Frauen in Klinik geflogen

(Symbolbild)
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Rettungshubschrauber im Einsatz

(ots) Am Samstag, 04.01.2020, gegen 11.30 Uhr kam es in Mosbach-Diedesheim zu einem schweren Unfall (NZ berichtete).
Eine 26-Jährige wollte mit ihrem Audi von der Landstraße 636 von Diedesheim nach links auf die Bundesstraße 37 in Fahrtrichtung Mosbach abbiegen. Hierbei übersah sie den aus Mosbach kommenden Skoda einer 27-jährigen. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Der Audi wurde in der Folge von der Fahrbahn abgewiesen, schanzte im freien Flug über eine Böschung und stürzte in mehreren Metern Entfernung ca.fünf Meter tief einen Abhang hinunter. Die Audi-Lenkerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Der Skoda kam auf dem linken Fahrstreifen quer zum Stehen. Diese Skoda-Lenkerin wurde bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt. Ihr acht Wochen altes Baby wurde mit leichten Verletzungen in die Kinderchirurgie geflogen. Die beiden Fahrzeuglenkerinnen wurden ebenfalls mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik gebracht Die Beifahrerin im Skoda erlitt leichte Verletzungen und wurde von den Rettungskräften ins Krankenhaus transportiert. Am Unfallort waren die Feuerwehren aus Mosbach, Diedesheim und Neckarelz mit 45 Mann und neun Fahrzeugen im Einsatz. Das DRK war mit 22 Mann und sieben Fahrzeugen vor Ort.

Anmerkung der Redaktion: Nein, wir möchten keine Unfallbilder haben/kaufen. Wir veröffentlichen grundsätzlich keine Fotos von Autowracks. Erstens finden wir es unanständig, an Unfallstellen zu fotografieren – egal ob Presse oder Schaulustiger. Zweitens haben die Bilder von zerstörten Fahrzeugen keinen zusätzlichen Nachrichtenwert, sondern dienen lediglich der Befriedigung niederer Instinkte. Und drittens sind wir davon überzeugt, dass traumatisierte Opfer sowie Helfer durch solche Bildern erneut leiden. Daher bitte keine Fotos und Videos mehr zuschicken oder noch besser, gar keine machen.

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1 Kommentar

  1. Vielen Dank an die Redaktion für dieses starke Statement unter dem Artikel. Ich freue mich, wenn Journalisten/Redakteure noch so viel Respekt zeigen und die Unfallbeteiligten sowie die Helfer schützen. Ich wünschte, alle Ihre Kollegen hätten ähnlich viel Rückgrat und würden auch auf Bilder verzichten. Diese Sensationsgier der Menschen kotzt mich so an. Fahrt doch selbst gegen eine Mauer und übertragt das live ins Netz! Dann kann sich die Meute an Eurem Leid aufgeilen!
    Den Verletzten wünsche ich baldige und vollständige Genesung und den Helfern sei einmal mehr für Ihren (freiwilligen) Einsatz gedankt!

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