FFW Reisenbach ehrt Kameraden

(Foto: Liane Merkle)
Reisenbach.  (lm) „Bei einer Einwohnerzahl von nur etwas mehr als 300 Personen ist die Gesamtpersonalstärke bei der Freiwilligen Feuerwehr in der örtlichen Abteilungswehr mit 49 Mitgliedern als überdurchschnittlich und sehr erfreulich zu bezeichnen“, lobte Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger in seinem Grußwort bei der Jahreshauptversammlung der Reisenbacher Wehr das Engagement. Auch die Einsatzbereitschaft, den guten Aus- und Weiterbildungsstand sowie die zukunftsweisende Nachwuchsarbeit würdigte das Gemeindeoberhaupt.

Gesamtkommandant Markus Peiß lobte das Engagement und den guten Zusammenhalt in der Abteilungswehr ebenfalls und hob besonders die enge Einbindung in die Gesamtwehr sowie ihre harmonische, länderübergreifende Zusammenarbeit hervor. Abteilungskommandant Rainer Schäfer gab diese lobenden Worte gerne an die zahlreich erschienenen Mitglieder aus der Aktiven-, Alters- und Jugendwehr weiter und dankte allen für ihren Einsatz, der Gemeinde Mudau für ihre stete Unterstützung und der örtlichen Gemeinschaft für das harmonische Miteinander.

In seinem Jahresbericht erinnerte Schäfer an die neun Übungen mit Frühjahrs- und Herbstabschlussübung. Die Einsätze gliederten sich in zwei Brandeinsätze in Unterscheidental und Schloßau, die Absicherungen beim Maibaumstellen und am Martinsumzug und die Baumbeseitigungen an der Gaimühle und im Reisenbacher Grund.

Im Rahmen der Aus- und Weiterbildung absolvierten Philipp Steigleder den Atemschutz- und Motorsägenlehrgang, Felix Schäfer, Philipp Steigleder und Rainer Schäfer die Realbrandausbildung sowie die Heiße Ausbildung und Eric Pierone, Philipp Steigleder, Felix Schäfer, David Brenneis, Nicolai Böhle und Nico Schäfer den Truppmann II erfolgreich.

Alle Aktiven seien im Besitz eines Einsatzanzuges, betonte der Abteilungskommandant weiter. Aktuell betrage der Ausbildungsstand 26 Truppmann, sieben Truppführer, 23 Funker, sechs Maschinisten, zehn Atemschutzgeräteträger, drei Gruppenführer, vier Jugendgruppenleiter und drei Feuerwehrführerschein-Inhaber. Die Wehrstärke gliedere sich in 27 Aktive, neun Kameraden in der Alterswehr und 13 Jugendliche.

Neben dem Besuch von Feuerwehrfesten führte man zusammen mit den örtlichen Vereinen eine Faschingsveranstaltung im Sportheim durch, veranstaltete das traditionelle Hähnchenfest, half mit beim Seniorennachmittag, lud zum Dämmerschoppen ein und organisierte einen Kameradschaftsabend sowie eine Weihnachtsfeier.

Für die Jugendwehr berichtete Jugendwart David Brenneis, der dabei an die 23 Übungen, den Besuch im Hochseilgarten in Steinbach, das Zeltlager in Krumbach und die Abnahme der Jugendflamme 1 erinnerte. Im Anschluss konnte Kassenwart Steffen Banschbach über einen zufrieden stellenden Kassenstand berichten und da die Kassenprüfer Manfred Link und Gerd Gröschl keine Beanstandungen zu vermelden hatten, erhielten sowohl der Kassenwart als auch die Abteilungsführung einstimmig Entlastung.

In den anschließenden Teilwahlen wurde Steffen Banschbach zum stellvertretenden Abteilungskommandanten und Günter Schnätz zum Vertreter der Altersabteilung gewählt. Bürgermeister Dr. Rippberger oblag es im Anschluss folgende Beförderungen auszusprechen: Steffen Banschbach zum Oberlöschmeister, Stefan Schüßler, Jochen Schnätz, Sebastian Rettig, Sabrina Link, Thomas Banschbach, Steffen Banschbach II und Isabell Banschbach zu Hauptfeuerwehrmännern/-frauen und Eric Pierone, Frank Kirchgeßner, David Brenneis sowie Mathias Brand zu Oberfeuerwehrmännern.

Für ihre langjährige Treue zur Reisenbacher Feuerwehr wurden Bernward Müller für 40 und Eric Pierone für 15 Dienstjahre mit der Ehrenurkunde und einem Präsent geehrt. Jede Menge runde Geburtstage würdigte der Abteilungskommandant traditionell ebenfalls mit einem Präsentkorb. Zum 50. Udo Geier, Elmar Schäfer und Manfred Link, zum 60. Bernward Müller, zum 65. Reinhold Banschbach, Günter Schnätz und Reiner Walter sowie zum 80. Alfons Münch.

Zum Abschluss der Versammlung stellte Abteilungskommandant Rainer Schäfer den Übungsplan vor und sprach Bernward Müller und Philipp Steigleder ein besonderes Lob aus, da beide an allen Übungen im vergangenen Jahr teilgenommen hatten.

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