Tipps für den optimalen Umzug im Inland

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(Symboldbild – Maite Blümer auf Pixabay)

Der Umzug ist für viele ein großes Anliegen – gerade für diejenigen, die mittlerweile einen großen Hausstand angesammelt haben und denen es schwerfällt, sich von den Dingen zu trennen, die sie nicht mehr benötigen. Wie sich das Umzugsverhalten Deutschland über die Jahre verändert hat, beschreibt die Umzugsquote. Sie wurde auf Basis einer Studie über das deutsche Umzugsverhalten aus dem Jahr 2017 ermittelt, dass eine Urbanisierung in die deutschen Großstädte Berlin, München, Frankfurt und Hamburg stattfand, Münster hatte mit 10,6% die höchste Umzugsquote.

Bevor ein Umzug stattfindet, sollte er bis ins Detail geplant werden. Dies gilt insbesondere für das Finden einer größeren Wohnung oder um sich an einem anderen Ort ein neues Zuhause aufzubauen. In manchen Fällen – vorrangig, wenn mehr Wohnraum gebraucht wird, aber sich sonst nichts ändert – reicht es aus, sich eine größere Wohnung zu suchen, der Wechsel des Wohnortes ist dabei nicht erforderlich. Dazu ist es wichtig zu erkennen, welche Faktoren beim Umzug berücksichtigt werden müssen und ob ein Teil der Arbeit selbst erledigt werden soll.

Der Weg in ein Leben woanders

Immer wieder gibt es Änderungen im Leben, die sowohl privater als auch beruflicher Natur sind und einen Umzug innerhalb von Deutschland notwendig machen. Gerade junge Menschen ziehen häufig um – entweder, um ihr Studium bzw. ihren Ausbildungsplatz anzutreten oder bei der Gründung einer Familie. Diese Punkte sollten beachtet werden:

  • Die alte und neue Wohnung vorbereiten

An erster Stelle geht es darum, sich ein passendes Zuhause zu suchen und anzumieten. Ist dies abgeschlossen, muss die alte Wohnung drei Monate vor dem Umzug gekündigt werden, um die Kündigungsfrist einzuhalten. Eventuell sind Schönheitsreparaturen durchzuführen, auch die neue Wohnung muss entsprechend vorbereitet werden.

Die Verpackung des Hausstandes

  • Nun muss der eigene Hausstand vorsichtig in
  • stabile Umzugskartons verpackt werden.
  • Hier ist es durchaus sinnvoll, dass die Umziehenden Dinge, die nicht mehr genutzt werden, aussortieren. Dadurch wird das Transportgut verschlankt, was wiederum den Umzug vereinfacht.

Administrative Vorgänge erledigen

  • Ob nun Versicherungen und Bank, die
  • Ummeldung des Autos oder des Adresse sowie bei Vereinen – alle relevanten Stellen sollten über
  • den Umzug und die neue Anschrift in Kenntnis gesetzt werden. Für die Ummeldung an den neuen
  • Wohnort bleiben den Umziehenden höchstens zwei Wochen Zeit.

Der Umzugstag

  • Vor der eigenen Haustür sollte frühzeitig ein ausreichend großer Parkplatz reserviert werden, auf
  • dem das Mobiliar eingeräumt wird. Den Platz vor der Haustür können sich die Umziehenden mit
  • einem Schild vom Ordnungsamt reservieren, da sonst eine Straftat vorliegt. Am Ende erfolgt die
  • Übergabe des Wohnungsschlüssel an den (Ex)-Vermieter.

Für jede Phase des Umzugs existieren Checklisten, die sich die Umziehenden aus dem Internet herunterladen können und ihnen helfen, den Umzug zu kontrollieren und zu steuern. Mit ihnen kann sichergestellt werden, dass sämtliche notwendige Fakten und Aktivitäten zur richtigen Zeit erfolgt und nichts vergessen wird.

Unterschiedliche Arten des Umzugs

Grundsätzlich existieren verschiedenen Arten eines Umzugs, von denen es im abhängig ist, ob ein Umzugsdienst eingesetzt werden soll oder nicht. Im privaten Bereich gibt es den Umzug von Singles, Familien und Senioren, die – wenn sie im hohen Alter doch noch einmal umziehen – besonders betreut werden müssen. Sie brauchen einen direkten Ansprechpartner und helfende Hände für all die kleinen Tätigkeiten, die sie selbst nicht durchführen können.

Der direkte Gegenpart ist der Firmenumzug eines gesamten Unternehmens an einen anderen Standort – beispielsweise, wenn neue Büroräume bezogen werden. Im Vergleich zu einem privaten Umzug sind die Vorgänge sehr viel umständlicher. Bereits acht Monate vor dem Umzug müssen sich die Unternehmen die ersten Gedanken darüber machen, wie den Entwurf eines Zeitplans und die Involvierung eines Dienstleisters, um beim Umzug zu unterstützen.

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