Kanalsanierung in der Waldstadt

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(Foto: pm)
Mosbach.  (pm) Die Abwasserkanäle in der Waldstadt wurden in den sechziger Jahren gebaut und sind daher altersbedingt stellenweise sanierungsbedürftig. Aktuell steht die Sanierung mehrerer Kanäle in geschlossener Bauweise, d.h., im Bestand und ohne Grabarbeiten, an. Die Arbeiten starten in den kommenden Tagen und dauern mehrere Monate.

Seit mehreren Jahren bereits werden die alten Kanäle in der Waldstadt Stück für Stück saniert. In diesem Jahr werden 30 Haltungen, also die Verbindungen zwischen einzelnen Schächten, durch Inliner saniert; 75 weitere Haltungen sowie 45 Schächte werden mittels Robotertechnik saniert. Beide Verfahren finden in geschlossener Bauweise statt und haben somit den Vorteil, dass nirgendwo aufgegraben werden muss. Die Anwohner und der Verkehr werden durch die Arbeiten nur gering beeinträchtigt.

Um die Sanierung möglichst zügig durchzuführen, kann es vorkommen, dass die beiden beauftragten Firmen bis in die Abendstunden hinein arbeiten. Durch die Arbeiten kann es zu Geräuschen im Kanalnetz kommen, was kein Grund zur Sorge ist. Ausgangspunkt ist jeweils ein Kontrollschacht, der auf öffentlichen, aber auch auf privaten Flächen liegen kann. Deshalb werden die Anwohner insbesondere beim Abstellen ihrer Fahrzeuge gebeten, darauf zu achten, dass die Schächte zugänglich sind. In einzelnen Bereichen müssen zeitweise Parkverbote ausgeschildert werden.

Die Anwohner brauchen keine Bedenken haben: die Abwasserkanäle bleiben während der Arbeiten in Betrieb. Wenn die Firmen vor einzelnen Grundstücken im Einsatz sind, werden die dortigen Anwohner jedoch darum gebeten, größere Abwassereinleitungen während der akuten Sanierungsphase zu vermeiden.

Die Stadt Mosbach nimmt für die Sanierung der Kanalinfrastruktur rund 500.000 Euro in die Hand und bittet alle Waldstädter schon jetzt um deren Verständnis für die notwendigen Arbeiten und möglichen kurzzeitigen Beeinträchtigungen.

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