Empörung wegen Transversale-Aus

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Der Parkplatz auf dem Sportgelände des FC Zimmern soll endlich befestigt werden. (Foto: Liane Merkle)

FC Zimmern will finanzielle Unterstützung

Seckach.  (lm) Bereits im Dezember letzten Jahres hatte der Gemeinderat der neuen Löschwasserkonzeption für die Gesamtgemeinde und damit für den Bau von zwei Stahllöschwassertanks in einem ersten Bauabschnitt zugestimmt. Wie Bauamtsleiter Roland Bangert erläuterte, haben die zwei gebrauchten Tanks ein Volumen von je 250 Kubikmeter und wurden bereits als „freihändige“ Auftragsvergabe ausgeschrieben.

Die Bauanträge für die beiden Löschwasserbehälter gelten für die Schulstraße in Seckach und den Waidachshof und umfassen Gesamtkosten in Höhe von 227.000 Euro. Da bereits durch den Gemeindeausgleichsstock eine Förderung von 55.000 Euro zugesagt wurde, verbleibt für die Gemeinde Seckach ein Eigenanteil von 172.000 Euro. Der Gemeinderat unter der Leitung von Bürgermeister Thomas Ludwig vergab nun in seiner öffentlichen Sitzung in der Seckachtalhalle die Lieferung und Montage der beiden Löschwassertanks an die Firma Scholten Tanks aus Bad Bentheim zum Angebotspreis von 66.640 Euro.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt stimmte das Gremium einem Antrag des FC Zimmern auf finanzielle Unterstützung zu, den Parkplatz an seinem Sportgelände endlich befestigen zu können. Allerdings müssen die Verantwortlichen des FCZ einige Voraussetzungen erfüllen, um die geplanten Gesamtkosten in Höhe von 40.000 Euro durch die Sportförderung der Gemeinde von 12.000 Euro schmälern zu können.

Demnach muss der Verein für das Vorhaben erst eine Baugenehmigung vorlegen und sich verpflichten, bezüglich der vorhandenen Entwässerungseinrichtungen am oberen Rand des Parkplatzes zu sorgen. Weiter sei die Leistungsfähigkeit der unter der Straße „Am Berg“ hindurchführenden Regenwasserableitung vor Beginn der Asphaltarbeiten mittels Durchspülen der Leitung nachzuweisen und dauerhaft selbständig für die Sicherstellung der Leistungsfähigkeit Sorge zu tragen.

Die Gemeinde Seckach kommt der Installation und Inbetriebnahme einer weiteren großflächigen Photovoltaikanlage auf den Gemarkungen Seckach und Zimmern im Bebauungsplan „Solarpark Winterberg“ immer näher. Inzwischen wurden die Stellungnahmen aus der Offenlegung durch die Öffentlichkeit und beteiligten Behörden ausgewertet und in die Planungsunterlagen eingearbeitet und von Melanie Eisner (Planungsbüro Klärle aus Weikersheim-Schäftersheim) vorgestellt.

Aus dem Bereich der Öffentlichkeit kam lediglich ein Bedenken wegen zu erwartender Spiegelung durch die Anlagenoberflächen, die allerdings durch ein Berliner Gutachterbüro entkräftet wurden. In der gemeinderatlichen Zustimmung wurde zudem festgelegt, dass die Kosten für die Aufstellung der Bebauungspläne einschließlich Umweltbericht und aller weiteren erforderlichen Gutachten durch das Betreiberunternehmen juwi AG aus Wörrstadt zu tragen sind. Die derzeit landwirtschaftlich genutzte Fläche für die Errichtung eines Solarparks beträgt 12 Hektar und für alle erforderlichen Grundstücke seien bereits durch den Betreiber Gestattungsverträge langfristig abgeschlossen worden. Das Plangebiet liegt südlich der Ortslage Seckach sowie nördlich des Waidachshofes in den Gewannen „Am kleinen Winterberg“ und „Winterberg“ auf Zimmerner Gemarkung.

Abschließend der Sitzung stimmte der Gemeinderat der Bildung von drei Urnen- und zwei Briefwahlbezirken anlässlich der am 14. März nächsten Jahres stattfindenden Landtagswahl zu. Für den Wahlbezirk gesamter Ortsteil Seckach mit Kinder- und Jugenddorf Klinge gilt als Wahllokal die Seckachtalhalle, die Schlossgartenhalle für den Ortsteil Großeicholzheim, das Dorfgemeinschaftshaus für Zimmern und als Auszählort für Seckach die Seckachtalschule sowie das Seckacher Rathaus für die Ortsteile Großeicholzheim und Zimmern.

Unter dem Punkt Ankündigungen gab der Bürgermeister bekannt, dass der Gedenkgottesdienst an die am 31. Mai verstorbene Ehrenbürgerin Schwester Gebharda aufgrund der sich stark zuspitzenden Pandemielage in das nächste Jahr verschoben wird. Empörung löste seine Information aus, dass der Landrat bekannt gegeben hatte, dass die Transversale gecancelt ist. Zum einen, weil die Kosten auf über 54 Mio. explodiert sind, zum zweiten gab es geologische Probleme (NZ berichtete).

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