Mitarbeitende des Fachdienstes Vermessung und des Fachdienstes Flurneuordnung und Landentwicklung des Landratsamtes Neckar-Odenwald-Kreis besuchten im Rahmen der landesweiten Woche der Geodäsie das Technische Gymnasium der Zentralgewerbeschule Buchen und das Technische Gymnasium der Gewerbeschule Mosbach. (Fotos: pm)
Fachdienste stellten Berufe der Geodäsie in Schulen vor
Buchen/Mosbach. (pm) Im Rahmen der landesweiten Woche der Geodäsie besuchten Mitarbeitende des Fachdienstes Vermessung und des Fachdienstes Flurneuordnung und Landentwicklung des Landratsamtes Neckar-Odenwald-Kreis kurz vor Ferienbeginn das Technische Gymnasium der Zentralgewerbeschule Buchen und das Technische Gymnasium der Gewerbeschule Mosbach. Sie brachten den Schülerinnen und Schülern die vielfältigen Aufgaben und Zukunftsperspektiven der Berufe in der Geodäsie näher, um sie für eine Ausbildung oder ein Studium im Vermessungswesen zu begeistern.
Die Berufe der Vermessungstechnikerinnen und Vermessungstechniker sowie der Vermessungsingenieurinnen und Vermessungsingenieure sind heute moderner und vielseitiger denn je: Von der Katastervermessung über Bauprojekte und Infrastrukturmaßnahmen bis hin zur Digitalisierung von Geodaten und der Erstellung des kreiseigenen Geoinformationssystems „NOKmaps“.
Um den Jugendlichen einen praxisnahen Einblick in dieses spannende Berufsfeld zu ermöglichen, hatten die Mitarbeitenden jeweils vier interaktive Stationen vorbereitet. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler die Vermessungsinstrumente Tachymeter und präzise Satellitenempfänger sowie den Einsatz von Drohnen und Geoinformationssystemen kennenlernen. Außerdem wurden sie über die Ausbildung zum Vermessungstechniker sowie die Studienmöglichkeiten im Bereich Geodäsie informiert.
Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem neuen dualen Studiengang „Vermessung und digitales Bauen“, der ab dem Wintersemester 2027/2028 an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mosbach angeboten wird. Das duale Studium verbindet ein wissenschaftliches Hochschulstudium mit umfangreichen Praxisphasen in einem Ausbildungsbetrieb und bietet hervorragende berufliche Perspektiven – sowohl im öffentlichen Dienst als auch in Ingenieur- und Vermessungsbüros oder der Bauwirtschaft.
Großes Interesse weckte die Station rund um Drohnen und das hauseigene Geoinformationssystem „NOKmaps“. Hier erklärten die Mitarbeitenden, welche Aufnahmemöglichkeiten Drohnen bieten und wie die dabei gewonnenen Daten beispielsweise im Geoinformationssystem (GIS) weiterverarbeitet und genutzt werden können.
Gerade die Möglichkeit, moderne Vermessungsgeräte selbst auszuprobieren, sorgte für viel Begeisterung. Die Schülerinnen und Schüler merkten dabei schnell: Moderne Vermessung verbindet die Arbeit im Freien mit digitalen Technologien und der Mitarbeit an Projekten, die unser Leben und unsere Städte und Landschaften nachhaltig gestalten.