Virtuelle Vertreterversammlung der VB Franken

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(Foto: pm)
Buchen.  (pm) Der Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank Franken eG, Michael Eberhard, eröffnete die zweite virtuelle Vertreterversammlung der Volksbank Franken eG mit dem Wunsch alle Vertreter*innen künftig wieder persönlich in einer Präsenzveranstaltung begrüßen zu können. Im Anschluss folgten Berichte von Vorständin Karin Fleischer und Vorstand Rainer Kehl.

Fleischer ging in ihren Ausführungen auf die aktuelle Situation ein. „Das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in Deutschland stand im Jahr 2020 im Zeichen einer Krise, die durch das Coronavirus ausgelöst wurde“.

Sie skizzierte, dass neben der Corona-Pandemie 2020, auch die strengen regulatorischen Anforderungen, der Wettbewerb und die Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank, für das Bankgeschäft herausfordernd gewesen sei. „Zusammenfassend sind wir stolz, dass es gelungen ist, uns trotz des schwierigen Umfeldes gut zu behaupten“, so Fleischer weiter.

Auch in der Corona-Pandemie konnte die Volksbank Franken ihr genossenschaftliches Versprechen, eine hohe Beratungsqualität für ihre Kunden zu leisten, einlösen. Die Volksbank Franken orientiere sich hierbei an den Bedürfnissen ihrer Kunden und biete hierbei zeitgemäße Finanzdienstleistungen.

Eine positive Nachricht in diesen schwierigen Zeiten sei, so Fleischer, dass die Volksbank Franken im Mai 2020 beim Banking CheckAward den ersten Platz belegte, da sie von ihren Kunden zur besten Regionalbank 2020 gewählt wurde.

„Perspektivisch wird uns die aktuelle Niedrigzinspolitik, genauso wie die Belastungen aus der Regulatorik und der Wettbewerbsdruck bei zunehmender Digitalisierung noch lange erhalten bleiben“, sagte Bankvorstand Rainer Kehl.
„Ein Blick auf die Passivseite der Bilanz zeigt, dass wir nach wie vor einen funktionierenden, regionalen Wertschöpfungskreislauf mit Geldern aus der Region für die Region haben“, so erläuterte Bankvorstand Kehl weiter.

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen könne die Volksbank Franken, mit den von ihren Kunden überlassenen Geldern, die wirtschaftlich sinnvollen Finanzierungswünsche der privaten und gewerblichen Kreditkunden in der Region erfüllen und komme damit einer ihrer zentralen Aufgaben, umfassend und verlässlich nach.

Aufsichtsratsvorsitzender Michael Eberhard bat die Vertreter im Anschluss über die Ergebnisverwendung des Jahresabschlusses abzustimmen. Mit der Genehmigung der Ergebnisverwendung haben die Vertreter der Ausschüttung einer an das allgemeine Zinsniveau angepasste und den Erwartungen der Bankenaufsicht angemessene Dividende von 1,5 Prozent und der satzungsgemäßen Dotierung der Rücklagen zugestimmt.

Anschließend fuhr er mit dem Tagespunkt „Turnusmäßige Wahlen zum Aufsichtsrat“ fort. Wieder gewählt wurden Gebhard Ackermann (Hainstadt), Stephan Eirich (Hardheim), Gerald Kaiser (Buchen), Ralf Kern (Rippberg), Thomas Kern (Hettingen), Siegfried Schmitt (Altheim).

Tagesordnungspunkt 7. „Verabschiedungen und Ehrungen“ moderierte Matthias Strigl, Prüfer vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband. Strigl skizzierte den 25-Jahre langen Werdegang von Aufsichtsrätin, Ingrid Gehrig-Faschan aus Walldürn. „Dass Ihnen diese Tätigkeit immer Spaß gemacht haben muss, zeigt nicht nur die lange Zeit im Aufsichtsgremium, sondern auch die enge Verbundenheit zur Bank“, so Strigl.

Ebenso aus dem Aufsichtsrat verabschiedet wurde nach langjähriger Tätigkeit Erwin Holderbach aus Götzingen. Für 25-jährige Tätigkeit im Aufsichtsrat der Volksbank Franken, wurde der 1. stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Dr. Michael Kuhn aus Höpfingen geehrt.

Nach den Dankesworten von Ingrid Gehrig-Faschan, schloss Aufsichtsratsvorsitzender Michael Eberhard die Vertreterversammlung.

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