Kolpingfamilie Steinbach stärkt Gemeinschaft

Kolpingfamilie Steinbach stärkt Gemeinschaft
Kolpingfamilie Steinbach stärkt Gemeinschaft

(Foto: Liane Merkle)

Jahreshauptversammlung mit Rückblick auf ein aktives Vereinsjahr

Steinbach. (lm) Adolf Kolping habe für alle Lebenssituationen passende Zitate, die sich der Vorsitzende der Kolpingfamilie Steinbach, Tobias Farrenkopf, zu Beginn der Jahreshauptversammlungen gern „ausleihe“. „Was dem Einzelnen zu schwer wird oder woran er oft verzagt, das gedeiht ohne Mühe, wenn gemeinsame Kräfte sich gegenseitig Stütze und Halt geben und dem Ziel zustreben“ passte, wie der Rückblick zeigte, zu einer der Hauptaktivitäten im Berichtsjahr.

Seit nunmehr zwei Jahren unterstützt die Kolpingfamilie gemeinsam mit vielen weiteren Steinbachern ein Filmprojekt von Manfred Hofmann über „Die Sage vom Rotbächle“. Alle Beteiligten seien nicht nur mit Begeisterung bei der Sache, sondern auch als Dorfgemeinschaft noch enger zusammengewachsen.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

Der Verein wird von 135 Mitgliedern getragen, und wer einmal dabei ist, bleibt es normalerweise auch. Das wurde bei den Ehrungen der Familienmitgliedschaften von Silvia Schild, Gerhard Grimm und Brigitte Fabrig für 50 Jahre treue Verbundenheit deutlich. Brigitte Fabrig war zudem viele Jahre als Kassenwartin in der Vorstandschaft aktiv.

Eine besondere Würdigung erfuhr Ehrenvorstand Siegfried Fabrig für seine 70-jährige Mitgliedschaft. Er wurde als Gestalter und Träger der Herzensangelegenheit bezeichnet, den Verein am Leben zu erhalten. Dafür war er von 1957 bis 1972 sowie von 1984 bis 1995, also 26 Jahre lang, als Vorstand aktiv. Tobias Farrenkopf dankte seinem großen Vorbild, das bis heute aktiv ist. Auch aus der Seniorenresidenz „St. Joseph“ in Waldhausen heraus erinnerte Siegfried Fabrig die junge Vorstandschaft an die Wallfahrts- und Engelberg-Termine.

Berichte aus Jugend- und Vereinsarbeit

Die Jugendleiter Falk Odenthal und Torben Donath berichteten über die Organisation der neuen Gemeinschaftskleidung mit Anprobeterminen und Bestellung. Außerdem sei ein Gerümpelturnier in Planung.

Einen ausführlichen Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres hatte Schriftführerin Jessica Throm mitgebracht. Demnach wurden über das ganze Jahr hinweg Spieleabende und Nachmittage von Miriam Förtig organisiert, die für gesellige Stunden und ein schönes Miteinander sorgten. Ein Minigolfturnier in Hettigenbeuern, verbunden mit einem Fahrradausflug, sei für die Kolpingfamilie trotz Gewitter und zwischenzeitlichem Regen ein unvergesslich lustiger Tag bei bester Stimmung gewesen, ebenso wie die traditionelle Wallfahrt nach Walldürn.

Rotbächle-Filmprojekt als gemeinschaftliches Erlebnis

Ein unterhaltsamer Zusammenschnitt des Films über die Sage vom Rotbächle als kleiner Rückblick auf die zahlreichen Gruppen, etwa Tanzen, Spinnen und vieles mehr, entlockte so manchem ein „Das macht Lust auf mehr“. Er zeigte, dass das generationsübergreifende und gemeinschaftliche Arbeiten dieses Projekt zu etwas Besonderem macht und das dörfliche Miteinander stärkt.

Darüber hinaus habe man den Kolpinggedenktag ansprechend gefeiert, die weihnachtliche Besinnung und ein Krippenspiel erfolgreich gestaltet, die Weihnachtswanderung zum Golfplatz unternommen und das Mudauer Kolpingtheater besucht.

Kassenbericht ohne Beanstandungen

Im gewohnt ebenso akribischen wie positiven Kassenbericht von Mathias Schild hatte Kassenprüfer Alex Farrenkopf keinerlei Mängel gefunden. Die Folge war die einstimmige Entlastung von Kasse und Vorstandschaft durch die Mitglieder.

Bevor Tobias Farrenkopf die Versammlung mit „Treu Kolping“ schloss, dankte Alex Farrenkopf im Namen des Ortschaftsrates Steinbach der Kolpingfamilie für ihre Aktivitäten zugunsten der Steinbacher Dorfgemeinschaft.

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