Schlotfeger eröffnen Umzugsaison

(Foto: Liane Merkle)
Seckach. (lm) Die Eröffnung der Fastnachtsumzüge in Bauland und Odenwald startete in der Kampagne 2022/23 bei den Seggemer Schlotfegern, deren Fastnachtsgesellschaft den Gaudiwurm auch eindrucksvoll mit einer großen Fußgruppe, dem Musikverein, der Bambini-Garde, der Mini-, der Jugend- und der Schlotfeger-Garde sowie dem Schlotfeger-Elferrat unter dem lautstarken Motto „1, 2, 3, 4 Schlotfeger, das sind wir. 5, 6, 7, 8, uns gehört die Faschenacht“ anführte mit jeder Menge närrischer Lebensfreude, die es nach zwei Jahren Pause endlich wieder auszuleben galt.

Sie schunkelten auf der Straße und animierten erfolgreich die überaus zahlreich erschienenen Narren in der Seckacher Bahnhofstraße, es ihnen gleichzutun. Es folgten die Zimmermer Fugschelöcher und die Klingemänner Waldhausen wie immer „gut druff“.

Nach den Bedemer Hannmertli machte der SV Seckach klar, dass er vor allem gerne Party feiert, bevor die Schefflenzer Brüggebrunzer ihre Goldbarren in Sicherheit brachten. Die Aichelzer Schnaischittler konnten zum ersten Mal in Seckach ihren neuen Wagen und eine ansehnliche Fußgruppe präsentieren und der Gemeinderat Seckach grüßte die Narren mit der Befürchtung „bis de neue Kinnergarden kümmt, laafe mir alle scho gekrümmt“.

Diese schlechte Nachricht milderten die Guggenmusiker vom „Kuhberg Echo“ mit ihren schmissigen Takten zunächst etwas ab. Für das Hallenbad, das allen Seckachern fehlt, hatten sich die Seckacher Turnerfrauen eine Lösung ausgedacht und jede einzelne hatte sich dazu ihren Swimming-Pool gleich umgeschnallt. Eine Super-Idee dachten sich die folgenden Osterburkener mit Elferrat , Hexsche, Aalde Weiber und Wüscheli zusammen mit der Jugendfeuerwehr Seckach sowie der Narhalla Buchen, vertreten durch die Huddelbätze.

Mit einem massiven Aufgebot warteten die Klingeteufel auf, denen die Boftschemer Rauschwalben mit Wagen und Fußgruppe sowie die Narrenzunft der Allezer Gääswärmer mit viel Helau und einem wahren Gudseles-Regen sowie einem Vorhang von Seifenblasen, gefüllt mit Rauch bis zur Seckachtalhalle folgten. Eine zünftige Outdoor-Party schloss sind dem närrischen Straßentreiben an.

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