Wilfried Nies bleibt Vorsitzender der SPD-AG 60plus

20.01.10

Stromförderung und Rentenreform diskutiert

Einstimmig wiedergewählt wurden Wilfried Nies und Hildgund Beichert als Kreisvorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft NO 60plus. Als Wahlleiter fungierte MdL a.D. Gerd Teßmer. Auch die delegierten und Ersatzdelegierten für die Landeskonferenzen wurden gewählt. (Foto: privat)

Neckar-Odenwald-Kreis. (rt) Die Neuwahlen der Vorstandschaft der sozialdemokratischen Kreisarbeitsgemeinschaft 60plus, die Beibehaltung der Förderung der Stromerzeugung aus alternativen Energieträgern und ein Überdenken der Rente mit 67 standen im Mittelpunkt der diesjährigen Generalversammlung der SPD-AG 60plus. Der Kreisvorsitzende Wilfried Nies konnte dazu Vertreter der Ortsvereine aus dem gesamten Kreisgebiet willkommen
heißen. Er überbrachte zunächst die Grüße von MdL Georg Nelius und vom Kreisvorsitzenden Jürgen Graner und eröffnete mit seinem Rechenschaftsbericht über die letzten zwei Jahre die Tagesordnung. Nies konnte über zahlreiche Aktivitäten, auf die Unterstützung aller Wahlen im Jahr 2009 und auch auf eine Reihe thematischer Veranstaltungen zu aktuellen politischen Themen verweisen.

Mit der Wahl von Gerd Teßmer und Werner Jüttke als Wahlkommission wurden die Neuwahlen der Kreisvorstandschaft vorgenommen. In großer Einmütigkeit wurden Wilfried Nies als 1. Vorsitzender und Hildgund Beichert als 2. Vorsitzende bestätigt. Schiftführerin blieb Ursula Hübner. Anschließend wurden dem Vorstand noch Herbert Albrecht (Buchen), Hannes Schweizer zegewählt. Bei den Landeskonferenzen wird die Neckar-Odenwald-AG von Wilfried Nies, Hildgund Beichert und Gerd Teßmer als Delegierte und von Ursula Hübner, Herbert Albrecht, Helga Gänger und Werner Jüttke als Ersatzdelegierte vertreten.

Anschließend kam der neue Film über den Neckar-Odenwald-Kreis zur Vorführung. Wer kam allgemein gut an und wurde als ein gelungener Beitrag zur Werbung für den Kreis bezeichnet.

Die Aussage im Film, dass „alle privaten Haushalte im Kreis mit Strom aus alternativen und nachwachsenden Energieträgern“ versorgt werden können, sei zukünftig wohl gefährdet, wenn die derzeitige Bundesregierung es wahrmachen sollte, die Förderung der Stromerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen und alternativen Energieträgern tatsächlich drastisch zu kürzen. Es wurde allgemein die Forderung erhoben, von dieser Absicht besser schnellstmöglich wieder Abstand zu nehmen.

Die SPD fordert deshalb den hiesigen Unions-Abgeordneten im Bundestag, der sich vor Ort stets für die Förderung dieser Energieträger aussprach, in Berlin dafür zu sorgen, dass die Förderung im bisherigen Umfang beibehalten wird. Diese Förderung sei umweltfreundlich, arbeitsplatzsichernd und auch für die hiesige Landwirtschaft eine wichtige Einnahmequelle.

Als weiteren Diskussionspunkt hatte Wilfried Nies die zukünftige Rentengestaltung vorgenommen. Er ging darauf ein, warum die derzeitige Beschlusslage, die Rente zukünftig erst mit 67 beginnen zu lassen, ungerecht und arbeitsplatzfeindlich sei. Alle Diskussionsbeiträge machten deutlich, dass sich ein vorzeitiges Arbeitsende nach Jahrzehnte langem Arbeiten mit Rentenbeiträgen nicht genauso behandelt werden dürfe, wie fehlende Rentenbeitragsjahre auf Grund kürzerer Lebensarbeitszeit. Hier seien tragfähige, aber auch bezahlbare Verbesserungen dringend zu überlegen und einzuführen.

Mit der Festlegung der Themen und Termine für die weiteren AG-Veranstaltungen schlossen Wilfried Nies und Hildgund Beichert die Generalversammlung dieser SPD-Arbeitsgemeinschaft.

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