Landwirtschaftministerin in der Region

Ilse Aigner kam auf Initiative von MdB Alois Gerig

(Foto: privat)

Bei der Becksteiner Winzergenossenschaft versammelten sich die Funktionäre aus Landwirtschaft, Weinbau sowie der vor- und nachgelagerten Gewerben aus dem Main-Tauber-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis. So waren beide Vorstände der Kreisbauernverbände, die Maschinenringe und der badische Weinbaupräsident Kilian Schneider mit seinem Geschäftsführer Peter Wohlfahrt der Einladung gefolgt.

MdB Alois Gerig zeigte sich „mächtig stolz“, dass Bundesministerin Ilse Aigner seinen Wahlkreis Odenwald/Tauber besucht. Alois Gerig führte aus, dass sich die Menschen in diesem Wahlkreis sehr stark mit der Landwirtschaft und deren Produkte identifizieren und weit mehr als jeder zehnte Arbeitsplatz in diesem Landkreis direkt oder indirekt mit der Landwirtschaft, Forstwirtschaft bzw. dem Weinbau zusammenhänge. Alois Gerig ging dabei auch auf die Bioenergieregion Hohenlohe-Odenwald-Tauber (HOT) ein. „Man baue hier auf die erneuerbaren Energien“, so Alois Gerig und der Geschäftsführer der Bioenergieregion Sebastian Damm überreichte Frau Ministerin eine Zwischenbilanz. Die Landwirte hätten durch ein weiteres Standbein „Energie“ die Möglichkeit Überschüsse und allzu schlechte Preise aufzufangen, wie Gerig ausführte. Danach sprach Gerig die Verlängerung des Branntwein-Monopols und die möglicherweise fallenden Anbaubeschränkungen bei den Winzern an. Für ihren bisherigen Einsatz zur Verlängerung des Branntwein-Monopols bedankte sich Alois Gerig ausdrücklich. Nach Alois Gerig begrüßte der Geschäftsführer der Becksteiner Winzer Martin Heinrichs, Minister Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, Landrat Reinhard Frank und Bürgermeister Thomas Maertens Frau Ministerin. Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ging sodann auf die Themen erneuerbare Energien, Klimawandel, Herkunftskennzeichnungen, den Anbaustopp und das Pflanzungsrecht ein. Insbesondere ging die Ministerin auf die zukünftige gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ein.

Die Umstellung von der Produktionsförderung hin zu einer Bewirtschaftungsförderung müsse den Menschen klargemacht werden, so die Ministerin. Schließlich zeigte Ministerin Aigner auf, dass es nicht einfach ist, die Interessen von 16 Bundesländern in Ost und West mit der Agrarpolitik immer mit einer Stimme sprechen zu lassen. Nach ihrem Rundumschlag stellten die Anwesenden Fragen zur Sozialpolitik, Biogas, Tierschutz, Marketing und die Gefahr von Monokulturen. Der Kreisvorsitzende des Bauernverbands Neckar-Odenwald-Kreis Theo Schadt stellte fest, dass ein wichtiges Thema der Abbau von bürokratischen Hindernissen sei und den Landwirten sehr nütze.

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