Winterhauchbiker feierte ersten Saisonsieg

Alessandro Sepp siegte im Sprint. Am zweiten Tag wurde er Opfer eines unorthodoxen Konkurrenten. (Foto: T. Sepp)


Waldbrunn. (ts) Im Rahmen des Schwarzwälder Täler Cups übergab am vergangenen Freitag die Stadt Wolfach bzw. der dortige Radsportverein die neu angelegte permanente Mountainbike-Strecke in einer kleinen Feierstunde der Öffentlichkeit.

Im Anschluss daran wurde das Wettkampfwochenende mit einem Bergsprint eröffnet. Hier mussten die Radsportler der verschiedenen Rennklassen zuerst einen ca. 250 Meter langen Sprint gegen die Uhr fahren. Die hier erzielte Zeit galt der Zuordnung für die verschiedenen Startgruppen. In den anschließenden Bergsprintrennen traten dann jeweils vier Konkurrenten auf einer Strecke von 500 Meter mit Steigungen bis zu 18 % gegeneinander an, wobei die zwei schnellsten der Gruppe in den nächsten Lauf kamen. Dieser Modus war sowohl für die Zuschauer als auch für die Fahrer interessant und hochspannend.

Alessandro Sepp vom VfR Waldkatzenbach zeigte sich in der Gruppe der Lizenzfahrer bereits beim Sprint gegen die Uhr in ausgezeichneter Form und errang den dritten Platz. Die Gruppenphase entschied der Winterhauchbiker souverän für sich und zog in den Finallauf ein. Dort war er zwar zu Beginn zwischen zwei Konkurrenten eingeklemmt. Nach 200 Metern fand er aber eine Lücke, die er geschickt nutzte, um mit einem starken Spurt genügend Abstand zu seinen Gegner heraus zu fahren. Somit war ihm sein erster Saisonsieg nicht mehr zu nehmen war.
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Bereits am nächsten Tag stand auf dem 3,5 Kilometer langen Rundkurs, der durchaus einem Bundesligarennen würdig ist, der vierte Lauf zum Täler-Cup auf dem Programm. Die Junioren der Lizenzklasse U19 mussten die mit vielen technisch schwierigen Passagen gespickte Strecke viermal absolvieren und dabei 750 Höhenmeter überwinden.

Alessandro Sepp von seinem Sieg beflügelt fuhr eine schnelle erste Runde, sodass er als Vierter in die zweite Runde ging. Bei einer schwierigen Abfahrt war er seinem Konkurrenten dicht auf den Fersen, als er von seinem Gegner stark behindert wurde. Aufgrund dieser Behinderung schoss der Odenwälder über die Kurve hinaus, wobei die Lenkung beschädigt wurde. Mit einigen Mühen nahm er das Rennen wieder auf, verlor aber wegen des Defekts wertvolle Zeit, weshalb er auf den sechsten Rang zurück fiel. Diese Platzierung konnte der VfR-Athlet nur mit Mühe und einem Schlussspurt verteidigen.
Für den merkwürdigen Auftritt des Konkurrenten hatte Alessandro Sepp nach dem Rennen kein Verständnis. Der Biker fiel während des gesamten Rennens durch eine unorthodoxe Fahrweise auf, die den Fahrer vom Katzenbuckel ein besseres Ende kostete. Es siegte Heiko Hog von der SZ Breitnau

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