Lange Festtafel zum 90.

Älteste Bewohnerin der Johannes-Diakonie in Mosbach feierte ihren Geburtstag

Über dieses Geburtstagsgeschenk freute sich Maria Krauth (l.) ganz besonders: Pfarrer Richard Lallathin (r.) hatte ein Foto aus frühen Zeiten im Archiv entdeckt, auf dem sie zusammen mit einigen alten Bekannten zu sehen ist. (Foto: privat)

Mosbach. (da) Am Morgen des 3. August 2011 zeigte sich Maria Krauth besonders heiter: „Jetzt bin ich 90 Jahre alt!“ Und der Geburtstag der ältesten Bewohnerin der Johannes-Diakonie in Mosbach wurde würdig gefeiert.

Maria Krauth findet sich manchmal aber noch richtig jung. Peter Bechtold von der Seniorenbetreuung hört es heraus, wenn er mit den älteren Bewohnerinnen und Bewohnern der Johannes-Diakonie das Lied „Weil ich Jesu Schäflein bin“ anstimmt. Statt „Sollt‘ ich denn nicht fröhlich sein, ich beglücktes Schäfelein?“ singt die 90-jährige Dame: „… ich jüngstes Schäfelein“. Den Ton auf ihrer Wohngruppe gebe sie bis heute an, erzählte Betreuerin Martina Landenberger von Maria Krauth bei der Geburtstagsfeier. „Sie hat Verantwortung getragen“, erinnerte sich Bechtold. Früher packte sie in der Mosbacher Küche der Johannes-Diakonie an.
Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Lange Festtafel zum 90.“ url=“//www.nokzeit.de/?p=14624„] In ihrem Ruhestand suchte sie sich neue Aufgaben. Zu diesen gehörte auch, Kinder auf deren Schulweg zu begleiten. Seit 74 Jahren ist die Johannes-Diakonie die Heimat der geachteten Seniorin. Oft war sie von Anfang an dabei. Sie gehört etwa zu den ersten Bewohnerinnen und Bewohnern des „Hauses am Wald“, wo sie heute daheim ist. Auch an der Seniorenbetreuung nimmt die betagte Dame von Anbeginn teil. Eine entsprechend lange Festtafel war für die zahlreichen Gäste an ihrem Ehrentag hergerichtet, und die Geburtstagslieder standen in einem würdigen Verhältnis zu ihren Lebensjahren. Maria Krauth freute sich immer wieder: „Ich bin 90!“ Das hohe Alter der gefeierten Bewohnerin habe auch etwas mit ihrer guten Betreuung zu tun, dankte Manfred Amend, Leiter des Wohnbereichs der Johannes-Diakonie, den Betreuerinnen und Betreuern. Die Gefeierte gab ihrem Gratulanten Amend ihr Wort: Man sehe sich auch zum 100. Geburtstag wieder.

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