In paradiesischer Heimat gefeiert

Künstlerin Ute Ammermann wurde 70

von Liane Merkle

Seckach. Einen anerkannt guten Namen bis weit über die heimischen Grenzen hinweg besitzt das Atelier ,,Mode und Kunst“ von Ute Ammermann. Beheimatet am Schallberg 3, im Unterdorf des Kinder- und Jugenddorfs Klinge, konnte dieser Tage die Künstlerin ihren 70. Geburtstag feiern.

Zahlreiche Gäste und engere Freunde konnten bei ihrem Gratulationsbesuch auch die Gelegenheit wahrnehmen, ihre paradiesische Heimat mit Atelier, Außengelände und Ausstellungsraum als Idyll und ihre Schaffensgrundlage zu bestaunen und sich wohl zu fühlen.

Ute Ammermann wurde am 12. August 1941 in Bad Salzuflen geboren, absolvierte eine Ausbildung zur Goldschmiedin und übernahm 1965 die ,,Odenwälder Handweberei“. Ein Teil der Gebäude wurde bis 1982 zu ihrem Atelier umfunktioniert, als abzusehen war, dass deutsche Handweberei sich aufgrund der hohen Kosten nicht mehr rentiert. Seitdem lebt die Künstlerin von ihren umfangreichen künstlerischen Kreationen und kann auf Ausstellungen unter anderem in Zürich, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Bad Urach, Deidesheim, Lauda, Offenburg oder auch im Malerdorf Kleinassen stolz sein.
Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“In paradiesischer Heimat gefeiert“ url=“http://www.NOKZEIT.de/?p=14895„] In ihren Gemälden legt sie den Schwerpunkt auf Blumen- und Landschaftsbilder, die durch ihre spezielle Technik der Aquarell- und Sandbildmalerei ganz besonders zart und ansprechend zur Geltung kommen. Die Künstlerin über sich selbst: ,,Stimmungen und Eindrücke, die in mir erweckt wurden, spiegeln sich in meinen Objekten wider und sind Eindrücke der persönlichen Vielfalt“.

Eigentlich war Ute Ammermann in der Welt der Mode zuhause, wo sie ihre Kreativität in den ganz besonderen Schnitten ihrer Damenmode-Kollektion zeigt. Und wie es ihr eigen ist, auch hier in teils ungewöhnlichen Zusammenstellung der Materialien. Die unterschiedlichsten Seiden-, Woll- und Baumwollstoffe, die oft nur sehr schwer erhältlich sind, werden dabei für ihre besonderen Modelle zum Einsatz gebracht.

Durch ihren großen Freundeskreis in der Kunstszene wird das Modeangebot mit passenden Accessoires sinn- und stilvoll ergänzt. Schmuck, Hüte, Schuhe, Taschen und vieles mehr laden zu einer ganz persönlichen Modenschau ein.

Wesentlichen Einfluss auf ihr malerisches Schaffen übte der bekannte heimische Maler und Graphiker Bernd Scheubert aus, bei dem sie Ende der 80-er Jahre mehrere Kurse absolvierte.
Ihr ganz besonderes Talent in diesem Genre war dann die Grundlage für den Erfolg, den sie seit vielen Jahren genießen darf.

Erstmals auf einer Tunesienreise begegneten ihr sogenannte Sandbilder. Fasziniert von deren Aussagekraft entwickelte sie mit der Zeit ihre eigene innovative Verbindung von Leinwand, Papier, Aquarellfarben und dem Werkstoff Sand.
Auch hier auf hohem künstlerischen Stand stehend, gibt Ute Ammermann inzwischen selbst Kurse in dieser Kunst.

Ihre schöpferische Energie scheint ein Quell ohne Ende zu sein und so verbringt sie täglich mehrere Stunden an der Staffelei, inspiriert und begleitet von den Klavierklängen ihres Lebensgefährten, dem bekannten Musikprofessor Kaiman Irmai, der in Seckach auch für die anerkannte Musikschule verantwortlich zeichnet.

Mehrmals im Jahr öffnet die Jubilarin ihr Heim zahlreichen Gästen für eine Ausstellung mit befreundeten Künstlern. Dies zum Beispiel während des Klingefestes oder kurz vor Weihnachten wozu die Bevölkerung stets zu Kunst, Mode und Musik herzlich eingeladen ist.

Den zahlreichen Glückwünschen zu ihrem 70. Geburtstag schließt sich NOKZEIT uns gerne an.

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