NABU begrüßt neuen Politikstil

„100 Tage Grün-Rot: Warmspielen abschließen, Tore schießen!“
- Erste Aktivitäten in den Bereichen Nationalpark, Landwirtschaft, Energie und Klimaschutz


Stuttgart.
(pm) Als „vielversprechend“ bezeichnet der Naturschutzbund NABU Baden-Württemberg die ersten 100 Tage der grün-roten Landesregierung. „Kretschmanns Mannschaft hat sich ordentlich warmgespielt und gute Szenen gezeigt, jetzt müssen Tore fallen“, sagte Baumann. „Alles in allem kann sich die Bilanz in Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit nach 100 grün-roten Tagen sehen lassen – vor allem wenn man sie mit den vorangegangenen 20.000 schwarzen Tagen unter einer CDU-Regierung vergleicht.“
Insbesondere der Einsatz von Naturschutzminister Alexander Bonde für einen zukünftigen Nationalpark im Nordschwarzwald, findet das Lob des NABU. „Ob in der Nationalpark-Frage oder bei anderen Themen: Mit ihrem neunen Politikstil des ‚Gehörtwerdens’ geht die Landesregierung tatsächlich auf die Menschen und die gesellschaftlichen Kräfte im Land zu. Wir spüren diesen frischen Wind und das ist wohltuend“, sagt Baumann. Positiv wertet der NABU auch die angekündigte Neuausrichtung der Landwirtschaft sowie die flächendeckende Einrichtung von Landschaftserhaltungsverbänden. Innerhalb von zwei Monaten habe Minister Bonde ein Umbruchverbot für Wiesen durchgesetzt, das der NABU mehr als fünf Jahren lang vergeblich gefordert hatte.
Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Feuerwehrkameraden befördert und geehrt“ url=“http://www.NOKZEIT.de/?p=xxxxx„] Auch Umweltminister Franz Untersteller sei bereits wichtige Baustellen angegangen, insbesondere habe er die überfällige Energiewende eingeleitet. In diesem Zusammenhang kritisiert Baumann die jüngsten Äußerungen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Peter Hauk (wir berichteten), der Grün-Rot wegen mangelnder Umsetzung der Energiewende scharf angegriffen hat: „Nachdem die CDU über Jahrzehnte den Bau nahezu jedes Windrades blockiert hat, ist es mehr als abenteuerlich, jetzt Grün-Rot dafür zu kritisieren, dass sich nach 100 Tagen noch nicht allerorten im Ländle die Windräder drehen.“
Der NABU appelliert an die Landesregierung, ihre Vorhaben konsequent weiterzuverfolgen und umzusetzen. „Nach dem erfolgreichen Warmspielen müssen jetzt die Tore folgen – für die Menschen und die Natur im Land zählt letztendlich das, was in der Wirklichkeit und vor Ort ankommt“, so der NABU-Landeschef.

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