Demütigung durch den SV Dallau

Unterstützen Sie NOKZEIT!

Bitteres 0:6 für den SV Wagenschwend in Auerbach

Auerbach. (bd) Eine regelrechte Demütigung musste die erste Mannschaft des SV Wagenschwend am Freitagabend in Auerbach hinnehmen. Beim vorgezogenen Flutlichtspiel wurde die extreme mentale Verunsicherung der Odenwälder deutlich.

Nach vier Minuten köpfte Niki Klotz freistehend an den Pfosten, die erste Viertelstunde gehörte den Gästen, ohne Erfolg. Anders die tief und kompakt  stehenden Dallauer, in der 16. Minute vollendete Heck den ersten Highspeed-Konter zur Führung gegen den aus dem Tor geeilten Lukas Schork. Ausgleichsbemühungen scheiterten, Moritz Dylla schoß volley aus 18 Metern knapp über die Querlatte, für die Verwertung eines flach durch den Fünfmeterraum durchquerenden Eckballs fühlte sich niemand zuständig. Als in der 24. Minute ein Pass von P. Schad an der Mittellinie beim Dallauer Mittelstürmer landete, nahm der die Einladung an und  vollendete sicher zum 2:0. Wenig später dann das 3:0, als ein Dallauer Stürmer vom Mittelkreis startend über halbrechts mit Ball bis in den Strafraum lief und zur 3:0-Halbzeitführung abschloss – unter freundlichem Geleitschutz von drei SVW-Akteuren, die großzügig darauf verzichteten ihn am Torschuss zu hindern.


In der zweiten Hälfte waren zwar die Bemühungen, den Abend anständig zu Ende zu bringen anzuerkennen, auch zwei, drei  ansehnliche Chancen wurden erarbeitet. Die Gastgeber waren gleichwohl noch dreimal erfolgreich, u.a. mit einem sehenswerten 24-Meter-Freistoß.

Nach dem Schlusspfiff war die Wagenschwender Elf niedergeschlagen und demütig, selbst Tränen flossen – die Dallauer hingegen feierten ausgelassen, aber nicht hämisch. Sie spendeten auch dem einen oder anderen Trost,  hatten sie doch am Sonntag zuvor ein 0:7 zu verkraften. Ein Verlierer ist nur der, der liegen bleibt.

Artikel teilen:

Werbung

Zum Weiterlesen: