Zwei Dienstjubiläen im Rathaus Mudau

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von Liane Merkle

Mudau. Gleich zwei Dienstjubiläen konnte man dieser Tage im Mudauer Rathaus feiern. Birgit Allabar nach runden 25 Jahren und Rechnungsamtsleiter Gerd Mayer nach 40 Jahren im öffentlichen Dienst.

Birgit Allabar aus Balsbach hat, so Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, ihr Handwerk im mittleren Justizdienst gelernt und war danach in Mannheim und Boxberg in der Justizverwaltung tätig, ehe sie nach Stationen in den Grundbuchämtern von Mosbach und Eberbach im Jahr 2001 zur Gemeinde Mudau wechselte. Flexibel passte sie sich den Veränderungen der Gemeinde an. Bis zur Abgabe des Grundbuches war Birgit Allabar Grundbuchratschreiberin und hat insbesondere die Umstellung auf das elektronische Grundbuch vorangetrieben. Heute ist sie in der Grundbucheinsichtsstelle nach wie vor kompetente Ansprechpartnerin in allen Grundbuchsachen und koordiniert die Sprechtage des Notars in Mudau. Ebenso ist das private Bauwesen bei ihr in guten Händen. Bürgermeister Dr. Rippberger dankte der engagierten Verwaltungsmitarbeiterin für ihren Einsatz in den letzten Jahren.


Noch einmal 15 Jahre länger ist Gerd Mayer im öffentlichen Dienst. Aufgewachsen in Walldorf, hat er nach der Schule die Ausbildung zum gehobenen Verwaltungsdienst absolviert, mit Stationen bei der Stadt Heidelberg und dem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl. Seine ersten beruflichen Erfahrungen sammelte er in der Verwaltung des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg ehe es ihn dann am 1. Juni 1976 in den Odenwald verschlug. Zunächst, wie Gerd Mayer schmunzelnd bemerkte für geplante zwei bis drei Jahre, aber dann hat er seine Frau Elisabeth kennen gelernt und ist Mudau bis heute treu geblieben. Mit knapp 22 Jahren wurde er Hauptamtsleiter in Mudau und 1984 wechselte er in das Rechnungsamt, das er seit dieser Zeit führt. Seit nun schon 27 Jahren, so Bürgermeister Dr. Rippberger, hat Mudau einen versierten und verantwortungsvollen Rechnungsamtsleiter, auf dessen vernünftige Haushaltsführung er und seine Amtsvorgänger sich immer verlassen konnten. An dem „Mayer-schen Haushalt“ hatte noch nicht einmal die Kommunalaufsicht Grund zu meckern. Und das Zusammenwaschen der neuen Gemeinde Mudau nach der Gemeindereform in den 70-er Jahren habe Gerd Mayer genauso begleitet, wie den Wandel der Verwaltung in all den nachfolgenden Jahren.

Für die Kollegen überbrachte Harald Grimm die Glückwünsche und bei einem kleinen Umtrunk kamen reichlich nostalgische Erinnerungen zur Sprache, von den Widrigkeiten aber auch den Vorzügen des Lebens im alten Rathaus, wo die zuweilen rauchende Einzelofenheizung die Amtstuben gewärmt und die knarrenden Dielen die Kundschaft angekündigt hatten.

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