Entschärfung Friedensbrücke rückt näher

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UWB-Unterschriftenaktion zur Friedensbrücke zeigt „Bewegung“

(Foto: privat)

Bammental. (eh/pz) Anfang August verabschiedeten sich die Unabhängigen Wähler Bammental (UWB) an dieser Stelle in die Sommerpause und stellten dabei fest, dass  die Entscheidung nun in Stuttgart liege. Nach der Sommerpause kam nun die für die UWB sehr erfreuliche Nachrichten beim ersten Arbeitskreis. Die grüne Wahlkreisabgeordnete MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel war wie Kollegin MdL Elke Brunnemer (CDU) aktiv gewesen und hatte Positives für BAmmental erreicht, so die Sprecher der Wählervereinigung.

Nachdem die Friedensbrücke immer mehr zu einem gefährlichen Nadelöhr geworden war und due Bürger Unterschriften für einen Ausbau der Brücke gesammelt hatten, scheint nach anfänglicher Absage die Errichtung eines Radfahrer- und Fußgängersteges nun bei den übergeordneten Behörden wieder machbar zu sein. Die Planungen werden wieder aufgenommen, obwohl dies Anfang Mai 2011 als höchst unwahrscheinlich eingeschätzt worden war, berichten die UBW.


Die UWB ist stolz, diesen Prozess initiiert zu haben. Sprecher Jan Schmucker dankte nochmals den Mitgliedern für ihren hohen persönlichen Einsatz bei dieser Aktion und gab zusammen mit Elisabeth Hanne den Anwesenden einen kurzen Überblick über den momentanen Status.

Nach einer groß angelegten Plakat- und Unterschriftensammlung im Sommer 2011 an der Friedensbrücke, vor den Supermärkten, in Geschäften und Praxen in Bammental haben man 2121 Unterschriften an die drei Landtagsabgeordneten des Wahlkreises übergeben und damit die Bitte verbunden, die Verantwortung und weiteres Handeln zu übernehmen. MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel brachte darauf hin eine entsprechende Anfrage im Landtag ein, worauf Verkehrsminister Winfried Herrmann (Bündnis90/Grüne) das Regierungspräsidium in Karlruhe anwies, eine entsprechende Überprüfung der Situation durchzuführen und eine Planung zur Abhilfe zu übernehmen. Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner brachte Anfang Oktober,  bei seinem Besuch im Bammentaler Rathaus,  der Verwaltung und den anwesenden Gemeinderäten, darunter auch UWB-Gemeinderätin Elisabeth Hanne, als ersten Ansatz zur Entschärfung des Gefahrenpunkt „Friedensbrücke“  eine kombinierte Rad- und Fußwegbrücke neben der „Friedensbrücke“ vor. Nachdem die Bammentaler Gremien ihre Zustimmung signalisiert hatten, versprach Kühner die umgehende Konkretisierung der Planung.

„Wir werden den durch die Unterschriftenaktion angestoßenen Prozess, der durch die Unterstützung der hiesigen Landespolitiker für Bewegung im Verkehrsministerium und beim Regierungspräsidium sorgte, aus hohem Eigeninteresse weiterverfolgen und über den Fortschritt berichten“, so die UBW-Sprecherinnen und –Sprecher. Dabei wolle man gemäß dem eigenen Motto „Wir bleiben dran!“, aktiv sein.


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