Grüne für Erweiterung der DHBW

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Mosbach. (pm) Für Verwirrung haben in den letzten Tagen die Äußerungen des CDU-Europaabgeordneten Dr. Thomas Ulmer (CDU) zur Dualen Hochschule (DHBW) in Mosbach gesorgt (NZ berichtete).

Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Betreuungsabgeordnete des Neckar-Odenwald-Kreises und Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr, Wissenschaftspolitische Sprecher der Fraktion GRÜNE im Landtag Baden-Württemberg, sorgen nun für Klarheit: „Wir haben die angespannte Situation der DHBW in Mosbach erkannt und setzen uns mit Nachdruck dafür ein, dass finanzielle Mittel für die Erweiterung zur Verfügung gestellt werden.“ Die ehemals CDU-geführte Landesregierung habe die Gelder zum notwendigen Ausbau der Hochschule zwar zugesagt, aber keinerlei Gelder in den Haushalt eingeplant. Die neue Landesregierung versuche nun, dieses Versäumnis zu bereinigen, um die Unterstützung trotz allgemein knapper Kassen zu gewähren.


Schneidewind-Hartnagel sieht in der Mosbacher Hochschule einen klaren Standortfaktor für die Region. Mit Schmidt-Eisenlohr ist sie sich einig, dass sowohl die Duale Hochschule in Mosbach als auch die Dualen Hochschulen Baden-Württemberg insgesamt ein sehr erfolgreiches Studienmodell bieten.

Deswegen hört das Engagement der bündnisgrünen  Politiker auch nicht bei der Erweiterung des Mosbacher Standorts auf. Der wissenschaftspolitische Sprecher ergänzt vielmehr: „Meiner Meinung nach können wir nicht mehr davon ausgehen, dass die Studierendenzahl an den Dualen Hochschulen mittelfristig signifikant zurückgeht. Das heißt, die Grundfinanzierung müsste an den Bedarf angepasst werden. Hier müssen wir an die Strukturen.“

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