Abbau des Sanierungsstaus bei Landesstraßen

Hat gute Nachrichten für den Straßenbau, MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel (Bündnis 90/Grüne).

Neckar-Odenwald-Kreis. (mh) Die Landesregierung hält an ihrem Kurs fest, dem Erhalt von Straßen Vorrang vor dem Neu- und Ausbau einzuräumen. Für Sanierung und Erhaltung von Landesstraßen stellt Baden-Württemberg in diesem Jahr 76,7 Millionen Euro bereit.

Von 2001 bis 2010 wurden im Durchschnitt knapp 51 Millionen Euro pro Jahr für den Straßenerhalt im Land aufgewendet. Die grün-rote Landesregierung entnimmt aus einer eigens eingerichteten Sanierungsrücklage 50 Millionen Euro, um den Sanierungsstau bei den Landesstraßen abzubauen. Damit werden weitaus mehr Mittel als unter der alten Regierung vorgesehen, zur Verfügung gestellt. „Wir machen ernst mit nachhaltiger Verkehrspolitik und bringen die Landesstraßen in einen guten Zustand“, betont die grüne Betreuungsabgeordnete Charlotte Schneidewind-Hartnagel.


Auch der Neckar-Odenwald-Kreis kommt in den Genuss von zusätzlich bereitgestellten Mitteln. Konkret wird im die Landesstraße L 524 zwischen Wagenschwend und Scheidental mit 416.000 Euro und die L 590 zwischen Hüffenhardt und Asbach mit 400.000 Euro zur Fahrbahndeckenerneuerung bedacht. 500.000  Euro werden für die Sanierung der L 636 in Obrigheim zur Verfügung gestellt.

„Sanieren und Erhalten vor Neubau, das sind die Schwerpunkte einer zuverlässigen und nachhaltigen Finanzierung zum Erhalt der Landesstraßen“, so Schneidewind-Hartnagel zu den ersten Maßnahmen zum Abbau des Sanierungsstaus.


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