Grüne Frauenpolitik in der Metropolregion

Metropolregion. (pm) In Mannheim, mittendrin in der Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz, trafen sich die frauenpolitischen Sprecherinnen der grünen Landtagsfraktionen aus Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Charlotte Schneidewind-Hartnagel, frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion Bündnis90/Grüne in Baden-Württemberg, Kordula Schulz-Asche, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der grünen Fraktion in Hessen für Soziales, Gesundheit, Frauen und Alter, außerdem Vorsitzende des hessischen Landesverbandes, und Anne Spiegel, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und frauen-, flüchtlings- und integrationspolitische Sprecherin der Grünen in Rheinland-Pfalz, nutzten dieses erste Arbeitstreffen zum gemeinsamen Austausch über ihre politische Arbeit.

Während die Grünen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zusammen mit der SPD regieren, sind sie in Hessen in der Opposition – „noch“, meinte Schulz-Asche optimistisch auf die kommende Wahl blickend.

Trotz der Unterschiede in den Ländern und der unterschiedlichen Rollen der grünen Fraktionen in den drei Länderparlamenten sind sich die frauenpolitischen Sprecherinnen über Ziele und Vorhaben grüner Frauenpolitik einig.


„Wir Grünen stehen dafür, dass Frauen die Hälfte der Macht und die Hälfte der Verantwortung bekommen. Gleichberechtigung betrachten wir als hartes Politikfeld und als Querschnittsthema: Geschlechtergerechtigkeit ist Grundlage aller Anstrengungen in allen Politikfeldern“, so Schneidewind-Hartnagel.

Gemeinsam wolle man Wege finden um in Anbetracht von 51 Prozent weiblicher Bevölkerung in der Metropolregion die Repräsentanz von Frauen in den Kommunal- und Landesparlamenten angemessen zu erhöhen.

„Die Zeiten der Appelle und des Hoffens auf eine paritätische Repräsentanz von Frauen sind vorbei – wir brauchen endlich verbindliche Regelungen, um den Frauenanteil in der Politik zu steigern!”, ist Spiegel überzeugt.

Ziel erfolgreicher Frauenpolitik sei die gleichberechtigte Teilhabe auch in den Führungspositionen von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Mittendrin und außen vor – das wollen die drei grünen Politikerinnen für die Frauen in der Metropolregion nicht mehr gelten lassen.

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