Winterhauchbiker übel gestürzt

Schutzengel saß mit auf dem Bike 

Bei der Streckenbesichtigung war noch alles in Ordnung. (Foto: privat)

Münsingen/Waldbrunn. (ts) Beim ersten Lauf zur internationalen Bundesliga – vergleichbar mit der Fußball Champions League – im schwäbischen Münsingen  traf sich die gesamte europäische Biker-Elite.

Die 3,7 km lange Strecke auf der sich die Fahrer am Wochenende ein Stelldichein gaben, zeigte sich am Samstag bei der Besichtigung in sehr passablem Zustand. Einsetzende Regenfälle in der Nacht zum Sonntag verwandelten die Strecke jedoch in eine spiegelglatte Rutschbahn.


Die Klasse der Junioren U19 eröffnete den Renntag am Sonntagmorgen um 09:00 Uhr. Es waren insgesamt 83 Fahrer, die an diesem Tag um wichtige  Bundesligapunkte kämpften. Alessandro Sepp (Team WHEELER-iXS) reihte sich als  Nummer 63  in das Starterfeld ein. Bereits am Starthang mussten die Fahrer vom Rad, war dieser doch durch den Regen kaum noch (be)fahrbar. Der jungen Waldbrunner, der einen eher schlechten Start erwischte, durchfuhr nach knapp 15 Minuten auf Platz 27 liegend den Start-Zielbereich. Bereits nach eineinhalb Runden von fünf zu absolvierenden, lag er in einer Verfolgergruppe auf dem 23. Rang. Die Form stimmte demnach, sodass an diesem Tag eine Platzierung unter den besten 20 Fahrern  möglich gewesen wäre.

Doch auf einer  Strecke, die durch die vielen Fahrer immer mehr abtrocknete, klebte der Schlamm so stark an den Reifen,  dass  sich eine bis zum Teil drei Zentimeter dicke Schlammschicht auf dem Profil bildete und das Rad somit nicht mehr zu steuern war. Diese Tatsache wurde Alessandro Sepp, der vielleicht auch etwas zu viel riskierte, an diesem Tag zum Verhängnis. Erwähnt werden muss allerdings, dass an dieser Stelle bereits mehrere Fahrer zu Fall gekommen waren und die Streckenposten  nicht in der Lage waren die  Sportler in vernünftiger Weise vor der Gefahrestelle zu warnen.

Nach seinem Sturz und dem Aufprall an einen Baum, zog sich der Winterhauchbiker des VfR Waldkatzenbach eine Becken- und Nierenprellung zu und musste durch einen Notarzt mit dem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in Alb-Klinik nach Münsingen gebracht werden. Dort stellten die Ärzte nach eingehenden diagnostischen Maßnahmen glücklicherweise keine schwerwiegenderen  Verletzungen fest, sodass der junge Sportler gemeinsam mit seinem Vater Thomas Sepp die Heimreise an den Katzenbuckel antreten konnte.


Ein Start am kommenden Wochenende zum zweiten Lauf der internationalen Bundesliga in Heubach ist jedoch ungewiss. Dies wird erst der Genesungsverlauf der Prellungen in den kommenden Tagen zeigen.

Ein besonderer Dank gilt dem DRK in Münsingen, dessen Einsatzkräfte trotz unwegsamem Geländes schnell am Unfallort eintrafen und dort sowie beim Transport des verletzten Mountainbikers exzellente Arbeit leisteten, lobte Betreuer Thomas Sepp die Kompetenz der Ersthelfer. 

Sepp sturz

Wenig später knallt der Winterhauchbiker Alessandro Sepp nach einem Sturz an einen Baum und musste von DRK-Rettungskräften geborgen und in die Klinik transportiert werden. Nach eingehenden Untersuchungen konnte der Waldbrunner das Krankenhaus in Münsingen aber verlassen und die Heimreise antreten, wo er bis zum nächsten Rennen Becken- und Nierenprellungen auskurieren muss. (Foto: privat)

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