MdL Peter Hauk im Dialog mit Unionsfrauen

„Bessere Chancen für Frauen in Politik und Wirtschaft“ – Bürgermeisterin Sabine Schweiger und Margaret Horb MdB berichteten

Neckar-Odenwald-Kreis. „Politik für Frauen kann nicht gehen, ohne dass die Frauen selbst zu Wort kommen“, so der Neckar-Odenwälder Landtagsabgeordnete und CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Hauk zur Eröffnung der von ihm initiierten Frauenpolitischen Runde in Landbäckerei Banschbach in Aglasterhausen. Als Diskutantin war neben der neuen Bundestagsabgeordneten Margaret Horb auch Sabine Schweiger, die seit April als erste Bürgermeisterin im Neckar-Odenwald-Kreis den Chefsessel des Rathauses Aglasterhausen inne hat, mit von der Partie.

Einig war sich die Runde, dass Rahmenbedingungen für Frauen in Politik und Wirtschaft weiter verbessert werden müssten. In beiden Bereichen seien Frauen in höheren Positionen noch immer unterrepräsentiert. Schweiger betonte u. a., dass es wichtig sei, dass sich politisch aktive Frauen sich nicht nur auf Frauen- und Familienthemen beschränken, sondern alle Themenfelder besetzen. „In der Politik und in der Wirtschaft brauchen Frauen wie Männer Selbstbewusstsein, da gibt es keine geschlechtsspezifischen Unterschiede.“




An ihrem eigenen Lebenslauf machte die Bundestagsabgeordnete Margaret Horb deutlich, dass geschlechtsspezifische Teilhabe in Beruf und Politik auch gewisser Rahmenbedingungen bedürfe. Als politisch interessierte Schülerin, aber auch als Elternbeirätin, sei sie selbst über die Frauen Union in die Politik gekommen. Jedoch immer im Gleichklang mit der „Mutterpartei“ CDU, was Horb an ihrem politischen Werdegang verdeutlichte. Sie selbst bezeichnet sich als Befürworterin der vieldiskutierten Frauenquote, denn, so Horb, in vielen Bereichen der Arbeitswelt bestehen noch eklatante Unterschiede.
Das Thema Frauenquote wurde denn auch anschließend kontrovers diskutiert. Während Horb darin ein wichtiges Instrument zur Gleichstellung sah, betonte Schweiger, dass es keine Quote sondern vielmehr aktive, engagierter und selbstbewusste Frauen bedürfe, die sich konsequent für ihre Positionen einsetzen. „Beispiele, dass das funktioniert, gibt es hierfür viele“, so die Bürgermeisterin.

Peter Hauk zeigte sich nach der intensiven und spannenden Diskussionsrunde sehr zufrieden: „Eine so lebendige und offene Diskussionsrunde wie heute zeigt, dass es mehrere Lösungsansätze für mehr Gleichberechtigung im Berufsleben gibt. Das Thema ist immens wichtig für unsere Gesellschaft. Wir müssen und werden da dran bleiben.“

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