Verursacher der Verunreinigung in Kläranlage ermittelt;

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weiterer Verursacher nicht ausgeschlossen; Ermitt-
lungen der Wasserschutzpolizei Heidelberg dauern an

Eberbach. Wie die Wasserschutzpolizei Heidelberg bislang ermittelte, dürfte für die Verunreinigung der Eberbacher Kläranlage ein Bewohner der Gemeinde Schönbrunn-Allemühl verantwortlich sein.

Durch die Kameraführung in der Kanalisation wurden die Ermittler auf ein Abflussrohr aufmerksam, aus dem die zunächst unbekannte Flüssigkeit austrat. Die Spur führte schließlich zu einem Anwesen in der Zollerwaldstraße.

Wie die weiteren Recherchen bei dem vermutlichen Verursacher ergaben, hatte dieser in den zurückliegenden Tagen eine Heizöllieferung erhalten. Bei der Befüllung des Erdtanks war offenbar eine unbekannte Menge Heizöl ausgetreten und ins Erdreich gelangt. Der Brennstoff bahnte sich schließlich weiter seinen Weg über die Kanalisation in die Eberbacher Kläranlage.

Dort wurde durch die „Analysierende Task Force“ der Berufsfeuerwehr Mannheim jedoch kein reines Heizöl analysiert, sondern ein Gemisch aus Heizöl und eines nach wie vor unbekannten zweiten Stoffes.

Derzeit besteht der dringende Verdacht, dass ein weiterer, bislang unbekannter Verdächtiger, zusätzlich eine Flüssigkeit verbotenerweise in die Kanalisation und somit in die Kläranlage einleitete.

Ermittlungsverfahren wegen Gewässerverunreinigung wurden gegen den ermittelten Allemühler und gegen einen zweiten, bislang noch unbekannten Verdächtigen eingeleitet.

Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Heidelberg dauern an.

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