„Politik für den ländlichen Raum“

MdB Alois Gerig sprach in der Generaldebatte im Bundestag

Plenarreden Alois Gerig Foto Deutscher Bundestag Achim Mende 1

Der Wahlkreisabgeordnete Alois Gerig in der Generaldebatte im Bundestag. (Foto: Deutscher Bundestag / Achim Mende)

Berlin. (pm) Für den Wahlkreisabgeordneten Alois Gerig war es eine besondere Arbeitswoche: Am Dienstag wählte die CDU/CSU-Bundestagsfraktion Alois Gerig in geheimer Wahl mit 98 Prozent erneut zu ihrem stellvertretenden Agrarsprecher, am Donnerstag sprach der Abgeordnete in der Generaldebatte zur Agrarpolitik. Nach der Rede gab es von den Kollegen im Hohen Haus nicht nur Beifall, sondern auch ein Ständchen zum Geburtstag.

In seiner kämpferischen Rede hatte Alois Gerig gefordert, eine zukunftsweisende Politik für ländliche Räume dürfe sich nicht allein auf die Landwirtschaft konzentrieren. „Auch Mittelstand, Handwerk und Tourismus brauchen gute Rahmenbedingungen“, erklärte der Abgeordnete. Um den demographischen Wandel in ländlichen Räumen bewältigen zu können, sei es insbesondere erforderlich, die gesamte Infrastruktur zu erhalten – auch wenn die Kosten je Einwohner höher seien als in Ballungsgebieten.




„Erneuerbare Energien sind eine tragende Säule im ländlichen Raum – dies muss so bleiben“, führte Alois Gerig weiter aus. Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sei notwendig, um die Strompreise in den Griff zu bekommen und die Akzeptanz der Energiewende zu sichern. „Gleichwohl muss der ländliche Raum sein Potential bei den Erneuerbaren weiter nutzen können – wir dürfen nicht zunichte machen, was bisher entstanden ist“, forderte der Wahlkreisabgeordnete. Zudem müsse Strom aus Biomasse effizienter produziert und dann eingespeist werden, wenn kein Strom aus Wind und Sonne gewonnen werden kann.

Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung ländlicher Räume wies Alois Gerig dem Verbraucher zu: „Mit seinen Kaufentscheidungen am Supermarktregal entscheidet der Verbraucher mit, wie die Landwirtschaft produziert und wie sich die Kulturlandschaft weiter entwickelt.“ Die Landwirtschaft in Deutschland produziere hochwertige Lebensmittel, erfülle in puncto Natur-, Tier- und Verbraucherschutz die weltweit höchsten Standards und habe die Wertschätzung der Gesellschaft verdient.

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