Anwohner wollen Blitzersäule

AmorbacherStr0519 002

Ein Großteil der Anwohner bei der Übergabe an Ortsvorsteher Klaus Erich Schork. (Foto: Liane Merkle)

Mudau. (lm) Obwohl die Anwohner der Amorbacher Straße in Mudau bereits seit mehreren Jahre ihre Besorgnis über die Verkehrssituation äußern, wurde von Seiten der „Obrigkeiten“ bisher noch keinerlei Gegenmaßnahmen ergriffen. Doch zu der Sorge dieser Familien kommt jetzt auch noch Enttäuschung und Ärger über die Bürgervertreter hinzu.

Dieser Tage überreichten die Anwohner noch einmal einen offenen Brief an Ortsvorsteher Klaus Erich Schork, der mit etwa 80 Unterschriften gesiegelt ist, in dem sie noch einmal ihre Sorge um die Verkehrssicherheit in diesem Bereich zum Ausdruck bringen, aber auch gezielte Vorschläge zur Verbesserung unterbreiten.

Im Auszug lautet der Brief folgendermaßen: „Hier fahren täglich ca. 2.000 Fahrzeuge mit einem Schwerlastanteil von 20%, das sind ca. 400 LKW! (…) Durch den Ausbau der K3971 hat das Verkehrsaufkommen zugenommen. Die Strecke wird als Ausweichstrecke zu den mautpflichtigen Autobahnen genutzt. Dies bringt enorme Nachteile für die betroffenen Anwohner (Sicherheit, Lärm, Emission). Der Ortseingang aus Richtung Amorach sowie auch in Richtung Ortsausgang verleiten dazu, schnell zu fahren. Der Schwerverkehr in der Nacht ist nochmals um einiges schneller und auch rücksichtsloser als am Tag. Die daraus folgende Lärmbelästigung ist enorm. Im Bereich zwischen Abzweig der Untermudauer Straße und der Ortstafel ist auf der linken Seite kein Gehweg vorhanden.

Die Sicht bei der Ausfahrt vom Grundstück Amorbacher Str. 43 ist stark eingeschränkt und für Kinder ist ein gefahrloses Queren der Straße nicht möglich. Ein sicherer Schulweg ist hier nicht gewährleistet. Im kompletten Verlauf der Amorbacher Straße ist es äußerst schwierig und riskant, aus den Grundstücken in die Straße einzufahren, da besonders die LKW schnell und rücksichtslos fahren. Für Kinder, die vom Brückengut – hier wohne junge Familien mit Kindern – kommend die Amorbacher Straße Richtung Spielplatz/Sportplatz überqueren müssen, ist die Sicherheit ebenfalls nicht gewährleistet. So verhält es sich auch, wenn in der Odenwaldhalle Veranstaltungen stattfinden, der Parkplatz sich aber auf der anderen Straßenseite befindet und die Besucher hier die Straße überqueren müssen.

Wir hatten unsere Bedenken bereits mit Schreiben vom 15.08.2012 geäußert. Die Gemeinde hatte gegenüber dem Landratsamt, Fachdienst Ordnungswesen zugesichert, in „absehbarer Zeit“ eine Anzeigetafel in diesem Bereich zu installieren, um die Verkehrsteilnehmer auf die Geschwindigkeit hinzuweisen. Leider hat sich in der Zwischenzeit nichts getan, es kam nicht einmal eine Reaktion von Seiten der Gemeinde. Was ist davon zu halten?“ Soweit der Wortlaut des Briefes, der mit dem Apell an die gewählten Vertreter und die Gemeindeverwaltung um dringenden Handlungsbedarf schließt.

Außerdem bieten die Anwohner ihre Bereitschaft an, mitzuhelfen, die gefährliche und belastende Situation deutlich zu verbessern. Als sinvolle und wirkungsvolle Maßnahmen erachten die Anwohner z. B. Bauliche Maßnahmen, die zur Geschwindigkeitsreduzierung führen, Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h von Ortseingang aus Richtung Amorbach bis Abzweig Schloßauer Straße, Dauerhafte Einrichtung einer Anzeigetafel (Hinweis auf gefahrene Geschwindigkeit) und/oder Einrichtung einer stationären Geschwindigkeitsmessung (Blitzersäule).

Werbeanzeigen

Artikel teilen:


Zum Weiterlesen:

4 Kommentare

  1. Und bitte noch 2 weitere; einen in den Pommernweg und den anderen in die Goethestr – Putze auch jeden Tag die Kammeraglaeser!

  2. Noch einen in der Rumpfenerstraße da rasen sie auch wie die bekloppten.

  3. Da euer Bürgermeister sich nicht um euch
    kümmert und das nun schon seit Jahren
    Empfehle ich euch Notwehr.
    Stellt doch Anhänger und Auto in der Amor-
    bacher Str.ab.
    Schon Pfarrer Otto-Ackermann wusste:
    Hilf dir selbst dann hilft euch Gott.

Kommentare sind deaktiviert.