Christoph Lunczer kandidiert in Obrigheim

Gebürtiger Obrigheimer will sich noch mehr für die Gemeinde engagieren

Christoph Lunczer

(Foto: privat)

Obrigheim. (pm) Der 37-jährige Bankbetriebswirt aus Obrigheim-Asbach kandidiert bei der Wahl zum Bürgermeister und hat die entsprechenden Unterlagen bei der Gemeinde bereits eingereicht.

Nach seiner Mittleren Reife an der Realschule in Obrigheim absolvierte er die Ausbildung zum Bankkaufmann im öffentlichen Dienst bei der Sparkasse Neckartal-Odenwald, die noch heute sein Arbeitgeber ist. Nach dem Wehrdienst war er einige Jahre als Privatkundenberater und Geschäftsstellenleiter tätig, bevor er im Jahr 2008 seine heutige Aufgabe als Personalentwickler übernahm. Besonders geprägt hat ihn der Umgang mit Menschen aus den verschiedensten Bereichen der Bevölkerung. Dabei legt er stets besonderen Wert auf die offene, faire und aufrichtige Kommunikation. Auch bei seinen ehrenamtlichen Engagements stand stets das Wohl der Mitmenschen im Fokus. So war er jahrelang als Jugendgruppenleiter tätig, ist als Blutspender aktiv und wurde 2014 zum Schöffen am Amtsgericht in Mosbach bestellt. In den vergangenen Jahren bereitete ihm vor allem seine Aufgabe als Gemeinderat in Obrigheim viel Freude: „Für meine Heimatgemeinde Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen war eine sehr angenehme Herausforderung und ich habe gute Einblicke in die aktuellen Themen und anstehenden Aufgaben der Gemeinde erhalten. Nun will ich gerne dieses Ehrenamt zu meinem Beruf machen.“

Dass er die Amtsleiter der Verwaltung, die Gemeinderäte und viele Mitarbeiter aus der Verwaltung persönlich kennt, hält Christoph Lunczer für eine sehr gute Voraussetzung: „Ich habe diese Menschen, die unsere Gemeinde mit gestalten, persönlich kennengelernt. Auch bei Meinungsverschiedenheiten ging man stets kollegial miteinander um. Daran direkt anzuknüpfen, halte ich für erstrebenswert.“ Für die künftige Gemeinderatsarbeit ist es ihm ein großes Anliegen, in diesem Gremium auf Parteien und Gruppierungen zu verzichten. Es sollten vielmehr die gewählten Gemeinderäte und Gemeinderätinnen frei von politischen Interessen und lediglich gemäß ihrer Verpflichtung handeln. Die Gemeinderatswahl 2019 ohne Parteilisten, rein als „Personenwahl“, ist sein großer Traum. Ebenso könne man die Kommunikation zwischen Verwaltung, Gemeinderat und Bürgern durch Einsatz moderner Medien deutlich vereinfachen, um Informationen untereinander schneller austauschen zu können. Seiner Meinung nach ist es wichtig, die Bürger, den Gemeinderat und die Verwaltung wieder näher zusammenzubringen.


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So fand er es immer schade, wenn sich bei den Gemeinderatssitzungen viel zu wenig Zuhörer für die aktuellen Themen der Gemeinde interessierten. Denn auf die Gemeinschaft legt er großen Wert: „Nur gemeinsam können wir als Gemeinde vorankommen und die anstehenden Aufgaben bewältigen. Das Engagement aller trägt zu einer funktionierenden Gemeinschaft bei.“ Für die künftige Entwicklung der Gemeinde erachtet Christoph Lunczer es als notwendig, gemeinsam ganzheitliche Konzepte zu erarbeiten. Dabei müsse man aber stets zum Wohle der Gemeinschaft handeln und dürfe sich nicht Einzelinteressen beugen. Auch dürfe man die aktuell gute finanzielle Lage der Gemeinde nicht falsch auslegen und unverhältnismäßige Investitionen tätigen. Vielmehr sei ein sorgsamer und schonender Umgang mit den finanziellen Mitteln absolut notwendig, damit die Gemeinschaft noch möglichst lange davon profitieren kann.

Christoph Lunczer wird in nächster Zeit in den einzelnen Ortsteilen zugegen sein. Er freut sich auf interessante Begegnungen und konstruktive Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern seiner Heimatgemeinde.

Mit Christoph Lunczer bewirbt sich nun der fünfte Kandidat um die Nachfolge von Bürgermeister Roland Lauer. Noch bis kommenden Montag haben weitere Bewerber die Möglichkeit, ihren Hut in den Ring zu werfen. 

Infos im Internet:

www.christoph-lunczer.de/

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