Elektroschocker als Taschenlampen

(Symbolbild)

Zöllner am Baden Airpark ziehen verbotene Waffen aus dem Verkehr


(Foto: pm)

Rheinmünster. (pm) Zöllner am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden haben den Schmuggel von verbotenen Waffen verhindert. Bei einer Kontrolle am vergangenen Mittwoch entdeckten sie im Koffer einer 27-jährigen Schweizerin, die aus Istanbul eingereist war, neben mehreren Paketen mit Speiseeis zwei als Taschenlampen aufgemachte Elektroschocker.

Gegen die Reisende wurde wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein Strafverfahren eingeleitet, zusätzlich wurde eine Strafsicherheit in Höhe von 500 Euro erhoben. Das Speiseeis wurde ebenfalls beschlagnahmt und wird vernichtet, da dessen Einfuhr wegen möglicher Tierseuchen verboten ist.

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„Das Waffengesetz verbietet derartige Elektroschocker, weil sie als Waffe nicht erkennbar und ihrer Form nach geeignet sind, einen anderen Gegenstand vorzutäuschen.“, so Matthias Götz, Leiter der Kontrolleinheit am Flughafen.

„Da über zwei Elektroden am Metallring der Taschenlampen Blitzentladungen mit sehr hohen Spannungen abgegeben werden können, sind derartige Waffen äußerst gefährlich. In direktem Kontakt zum Körper besteht die Gefahr erheblicher gesundheitlicher Schäden, die auch zum Tod des attackierten Menschen führen können.“, so Götz weiter.

Der Fall wird nun an die Staatsanwaltschaft abgegeben, die über das genaue Strafmaß zu entscheiden hat.

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