Freie Wähler müssen nachsitzen

„Falsches“ Mitglieder macht Nominierung ungültig

Heidersbach. (pm) Mit gut gefüllten Vorschlagslisten wirbt die Vorstandschaft des Kreisverbands der Freien Wähler um das Votum ihrer Mitglieder und damit um die Nominierung von 58 Frauen und Männern. Die zentrale Aufstellungsversammlung für alle sieben Wahlkreise findet am morgigen Sonntag um 18 Uhr in Heidersbach im Hällele statt. Dazu sind alle Mitglieder des Kreisverbands aus den Ortsvereinen der Freien Wähler sowie die Kandidatinnen und Kandidaten eingeladen.

Für die Freien Wähler im Landkreis ist dies die zweite Runde, denn ursprünglich war man bereits am 14. März zusammengekommen. Geplant war dieses „Nachsitzen“ so nicht, wie der Kreisvorsitzende Bruno Herberich betont. Die erste Versammlung war gut besucht, vom Verlauf und vom Ergebnis her „eigentlich“ erfolgreich. Leider war sie nur „eigentlich“ erfolgreich, denn, so Herberich, im Nachhinein musste festgestellt werden, dass eine Person, die sich – auch auf konkrete Nachfrage – als Mitglied erklärt hatte, an den Abstimmungen und Wahlen teilgenommen hatte, obwohl die Mitgliedschaft doch nicht gegeben war. Die Vorstandschaft entschied sich daraufhin, die Nominierungsversammlung nochmals anzusetzen. Es sei zwar bedauerlich, aber letztendlich eindeutig, denn die Freien Wähler stehen für Klarheit und Ehrlichkeit! Künftig werde man noch genauer hinschauen und nicht mehr nur auf Vertrauen bauen können.

Man könne den Mitgliedern starke Listen präsentieren, mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Mitte unserer Gemeinden. Bis auf drei Plätze sind die Listen gut ausgestattet. Nicht zufrieden sei man jedoch mit dem Frauenanteil; sieben Frauen treten an. Trotz intensiver Bemühungen, eifrigem Werben und vielfacher persönlicher Ansprache, habe man es nur äußerst schwer geschafft, Frauen zu einer Kandidatur zu bewegen. Nach der Nominierung durch die Mitglieder habe dann die Wählerschaft die Entscheidung.

Artikel teilen:

Zum Weiterlesen: