Ansammlungen von Jugendlichen am Plankenkopf

(Symbolbild)

Polizeipräsidium Mannheim richtet Ermittlungsgruppe beim Haus des Jugendrechts ein

Mannheim.  (ots) Sowohl am Freitag- als auch am Samstagabend kam es am „Plankenkopf“ in der Innenstadt zu Ansammlungen von Personen zumeist im Jugend- und Heranwachsendenalter. Aus diesen Zusammenkünften heraus fielen einzelne Gruppen durch Aggressivität gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten auf (NZ berichtete). Tätliche Angriffe, Böllerwürfe oder Schüsse aus einer Schreckschusspistole wurden registriert. Insgesamt sechs Tatverdächtige im jugendlichen Alter wurden bereits vorläufig festgenommen.

Das Polizeipräsidium Mannheim hat die Ermittlungsgruppe „Plankenkopf“ unter der Leitung des „Haus des Jugendrechts“ eingerichtet, die aus neun Mitgliedern besteht. In die Ermittlungen sind auch Datenanalysten für Recherchen und Auswertungen in „Sozialen Medien“ und Jugendsachbearbeiter des „Haus des
Jugendrechts“ des Polizeipräsidiums Rheinpfalz aus Ludwigshafen eingebunden.

Erste Recherchen haben ergeben, dass über das vergangene Wochenende der
„Plankenkopf“ Anziehungspunkt für Mannheimer und Ludwigshafener Jugendliche war.

Mehrere Zeugenhinweise gingen bereits zu den Ereignissen ein. Insbesondere
hinsichtlich der Person, die die Schüsse aus der Schreckschusspistole abgab,
liegen den Ermittlern erste viel versprechende Informationen vor.

Von dem Geschehen kursiert im Internet ein Videoclip, das den Eindruck erweckt, dass es vonseiten eines Polizisten zu verbalen und körperlichen Attacken gegenüber eines jungen Mannes gekommen sein soll, der den Polizeibeamten seinerseits mehrfach beleidigte. Das Video zeigt jedoch nur einen kleinen Ausschnitt des Vorfalls. So ist weder der Beginn, noch das Ende des Geschehens zu sehen, weshalb unklar ist, weshalb der Beamte den Mann zu Boden brachte. Auch das ist Gegenstand der Ermittlungen.

Personen, die Zeugen der Ereignisse am Freitag- und am Samstagabend wurden und Informationen sowie Videoaufnahmen insbesondere zu den Schüssen aus der
Schreckschusspistole übermitteln können, werden gebeten, sich an den
Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444 oder per Mail an
mannheim.pp.eg-plankenkopf@polizei.bwl.de an die Ermittlungsgruppe „Plankenkopf“
beim Polizeipräsidium Mannheim zu wenden.

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