Zweiter Anlauf zum Open-Air-Konzert

(Foto: pm)

Hartmut Tramer und Ronald Autenrieth spielen auf dem Leopoldsplatz

Eberbach.  (pm) Nachdem der ursprünglich geplante Termin einer Unwetterwarnung zum Opfer fiel, steht jetzt der Ersatzplan: Am Freitag, 24 Juli um 19 Uhr spielen Hartmut Tramer (Orgel) und Ronald J. Autenrieth (Stagepiano) auf dem Eberbacher Leopoldsplatz im Freien, Ausweichtermin bei Regen ist der 25. Das Konzert unter Einhaltung der aktuellen Corona-Auflagen greift sowohl das Beethovenjahr als auch das Thema „Heimat“ in schwierigen Zeiten auf.

Dabei stellt Tramer seine nagelneue digitale Orgel nach dem Autokino-Event in der Au, wo sie von den Bezirkskantoren genutzt wurde, erstmals selbst vor. Das Instrument kommt dem Klang einer echten Pfeifenorgel noch näher, ermöglicht aber auch Effekte, wie den Einsatz von Pauken oder Harfenklängen.
Da 2020 der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens allerorten gefeiert werden sollte, dann jedoch Corona kam, nimmt sich Autenrieth des Meisters pianistisch an. So kommen seine Variationen über ein Thema aus der 7. Sinfonie zur Uraufführung. Die geplante „Zehnte“ des Klassikers wird thematisiert und natürlich erklingen auch Werke aus Autenrieths Feder, so etwa der „Kampf um das Feuer“ und ein Raga aus der Prometheus-Suite.

Ein Open-Air-Konzert auf dem Breitenstein, in welchem das Thema „Heimat“ mit allen Brüchen unserer Zeit thematisiert werden sollte, fiel den vormals strengeren Corona-Auflagen zum Opfer, Hartmut Tramer hat jedoch spannende Collagen erstellt, die nun erklingen werden.

Die Stühle auf dem Leopoldsplatz werden im großzügigen 2m-Abstand stehen, vorhandene Bänke sollten von Familien oder Hausgemeinschaften genutzt werden. Stehplätze sind ausdrücklich nicht erlaubt, Polizei und Ordnungsamt kontrollieren. Gespielt wird ohne Pause, das Konzert dauert etwa eine Stunde und 15 Minuten, die öffentlichen Toiletten unter dem Platz können genutzt werden. Die Wetterprognosen sind gut, sollte es wider Erwarten tröpfeln, ist Selbsthilfe angesagt, wie man dies ja von Zwingenberg her kennt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Kosten wird eine Spende jedoch gerne genommen, die am Ende kontaktlos hinterlegt werden kann.
Gerne hätte man auf dem Breitenstein gespielt, doch erschien ein Busshuttledienst mit engem Sitzen in kleinen Bussen coronabedingt zu riskant.

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