Modernes Gerät für den Arbeitsalltag

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Beschäftigte der Buchener Werkstätten freuen sich über den neuen 3D-Drucker ebenso wie Arbeitsbereichsleiter Martin Schneider (r.). (Foto: pm)

Inhaber des Studios „Liquid Ink Tattoo“ spendete neuwertigen 3D-Drucker an die Buchener Werkstätten

Buchen.  (pm) Die Buchener Werkstätten der Johannes-Diakonie freuen sich über einen neuen 3D-Drucker. Chris Richter hat das moderne Gerät als Spende an die Einrichtung für Menschen mit Behinderung übergeben. Wie so viele musste der Inhaber des Studios „Liquid Ink Tattoo“ in Heilbronn seine Arbeit wegen Corona zeitweise einstellen.

Um seine Zeit trotzdem sinnvoll zu nutzen, hat er kurzentschlossen angefangen, mit drei 3D-Druckern Kopfringe für Schutzvisiere anzufertigen. Auch die weitere Verarbeitung übernahm er, um die fertigen Teile Krankenhäusern und anderen Einrichtungen kostenlos zu übergeben. Verärgert über Wucherpreise, die teilweise für Schutzausrüstungen verlangt wurden, wollte er ein Zeichen setzen und fand dabei auch selbst großzügige Unterstützung.

Da inzwischen ausreichend Schutzvisiere hergestellt wurden und sein Studio wieder öffnen durfte, entschloss sich Chris Richter dazu, die 3D-Drucker an Einrichtungen zu spenden, in denen sie sinnvoll eingesetzt werden können. Über eine Kundin kam der Kontakt zu den Buchener Werkstätten der Johannes-Diakonie zustande.

Dort wird seit der Spendenübergabe fleißig ausprobiert und getestet, damit der 3D-Drucker bald effektiv im Arbeitsalltag eingesetzt werden kann. Sowohl die Mitarbeitenden als auch die Beschäftigten der Buchener Werkstätten sind sehr dankbar für dieses unverhoffte Glück. Besonders wertvoll ist auch, dass Chris Richter nicht nur den 3D-Drucker gespendet hat, sondern auch bei der Einarbeitung zuverlässig mit Rat und Tat zur Seite steht.

Für den gespendeten 3D-Drucker und seine wertvolle Unterstützung ging ein großes Dankeschön an Chris Richter.

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