Doppel-Benefizkonzert enden mit Hymnen

Der XXL-Musikverein vor dem Seckacher Rathaus. (Foto: Liane Merkle)
Seckach/Oberschefflenz. (lm) Die Solidarität der Seckacher mit den „Kriegsopfern der Ukraine“ und mit ihrem Musikverein, als XXL ergänzt durch den Musikverein Oberschefflenz, war überwältigend.

Als die Musiker mit Dirigent Martin Heß von ihrem ersten Auftritt in Seckach ankamen, sah man schon jede Menge brennende Kerzen und die dazugehörigen Personen um den Rathausvorplatz. Die Kapelle baute in Rekordgeschwindigkeit ihre Instrumente auf. Auch das Herz aus Kerzen war schnell entzündet und Liedtexte verteilte. Schon legte das XXL-Orchester los, mit der „Ode an die Freude“ (Europahymne) von Ludwig van Beethoven, die alle mitsingen konnten.

Die beiden Musikvereine waren dem Aufruf des Landesmusikverbandes gerne gefolgt, und absolvierten in Oberschefflenz und in Seckach jeweils Benefizkonzerte. Dirigent Martin Heß sprach allen Anwesenden aus dem Herzen, als er sich über die „Unbegreiflichkeit dieses Krieges“ äußerte.

Mit Berichten von Betroffenen über deren derzeitigen „Alptraum“ folgte das Gebet für die Ukraine: Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, der er wird Dein Schicksal“.

Dieses Gebet wurde musikalisch unterstrichen durch das Lied „Die Gedanken sind frei“. Martin Heß berichtete als Lehrer von der sonderbaren Lage der Schüler, die in der Ost-Ukraine bereits seit 2014 Angriffe und Kampfhandlungen – auch auf ihre Schulen – erleben, im Aufsuchen der Luftschutzbunker geübt sind, und jetzt in der ganzen Ukraine um ihr Leben fürchten müssen oder es sogar schon verloren haben.

Tausende Kinder fliehen mit ihren Müttern, sind erschöpft und haben Angst. Die Spendengelder der beiden Benefizkonzerte, die mit den Nationalhymnen der Ukraine und Deutschlands endeten, wird komplett an die SWR Herzenssache fließen.

Schlachtung im Herkunftsbetrieb

[slb_exclude] Insbesondere Landwirte mit ganzjährig im Freien gehaltenen Tieren interessieren sich für die Schlachtung im Herkunftsbetrieb. (Symbolfoto: MarysFotos/Pixabay) Bio-Musterregion Neckar-Odenwald – „Initiative für mehr Tierwohl“ Neckar-Odenwald-Kreis. [...]

Zum Weiterlesen:

Von Interesse