„Kein Wettstreit um Ressourcen“

_Unser Bild zeigt von links: Michael Keilbach, Andreas Klaffke, Julian Stipp, Marcel Emmerich und Amelie Pfeiffer. (Foto: pm)_
**Mosbach.** _(pm)_ Nur wenige Tage nach seiner Amtseinführung empfing der neue Mosbacher Oberbürgermeister Julian Stipp den Obmann von (B90/Grüne) im Bundestagsausschuss für Inneres und Heimat Marcel Emmerich im Bürgersaal des Mosbacher Rathauses.

Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Keilbach und den Vorsitzenden des Grünen Kreisverbandes Neckar-Odenwald, Amelie Pfeiffer und Andreas Klaffke, fand ein Austausch über innenpolitische Themen, die in der Großen Kreisstadt derzeit von besonderem Belang sind, statt.

OB Julian Stipp erklärte, dass in Mosbach das ehrenamtliche Engagement bei der Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine erfreulich groß sei und dass die Integrationsarbeit und die Unterbringung von Geflüchteten der Großen Kreisstadt viel abverlange; eine Aufgabe, der sich Stadtverwaltung und Bürgerschaft mit großer Motivation stelle.

Bürgermeister Keilbach führte in diesem Zusammenhang aus, was von der Verwaltung bereits geleistet wurde und wie die Planungen für die kommenden Monate aussehen.

Allerdings, so betonte Stipp, gäbe es viele Menschen in der Stadt, die Hilfen benötigten, und es dürfe nicht zu einem Wettstreit um Ressourcen kommen. Einig waren sich Stipp und Emmerich darüber, dass auch dies den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährde, der wie überall durch Corona schon gelitten habe. Man müsse sehr darauf achten, dass besonders Kinder nicht zu Verlierern der Situation würden.

Zu nennen sei in diesem Zusammenhang aber auch die Problematik knappen Wohnraums, ein Thema, das besonderen sozialen Sprengstoff in sich trage. Aus Sicht beider sei es deshalb wichtig, Planungs- und Genehmigungsverfahren beim Wohnungsbau, aber auch beim Klimaschutz und Erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Das Thema Bauen sei „das kommunale Zukunftsthema“.

Amelie Pfeiffer merkte dazu an, Ökologie und Soziales dürften dabei nicht gegeneinander ausgespielt werden. Sie verwies auf eine Vortragsreihe der DHBW Mosbach im Herbst zu ökologischem Bauen und weiteren zukunftsweisenden Themen.

Andreas Klaffke hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung einer Kooperation mit Heidelberg Cement hervor. Es sei gut, dass viele Beteiligte an einem Strang ziehen, um eine Priorisierung des geplanten Baukompetenzzentrums zu erreichen.

Des Weiteren ergänzte der OB, dass Bürgerbeteiligung neu gedacht und gemacht werden müsse, um mehr Menschen zu erreichen als bisher und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu sichern. Man müsse darüber nachdenken, die traditionelle Beteiligung um neue Dialogformate zu ergänzen.

Quartiersarbeit sei ein innenpolitisches Thema und öffentliche Räume müssten qualitätsvoll gestaltet werden, um dem Wunsch der Menschen nach Heimat und Zuhause zu entsprechen.

Marcel Emmerich dankte der Verwaltungsspitze Mosbachs für das Gespräch und die Erläuterungen. Er teile die Einschätzungen Stipps und nehme vieles aus diesem Gespräch mit nach Berlin, sagte er. Zum Dank für sein Kommen überreichte OB Stipp – mit entsprechenden Erklärungen – ein Lumpenglöckchen als Andenken an die Stadt Mosbach.

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