Für den ersten Einruck gibt es keine zweite Chance

01.03.10

Schülerinnen und Schüler  des Berufseinstiegsjahrs (BEJ) und Berufsvorbereitungsjahres (BVJ) der Beruflichen Schulen in Mosbach lernen sich zu präsentieren. (Foto: LRA)

Mosbach. (sch) Bereits zum siebten Mal fanden Anfang Februar sogenannte „Berufsvorbereitungstage“ im Jugendhaus Mosbach statt. Dieses Angebot an alle Schülerinnen und Schüler, die vor dem Sprung ins Berufsleben stehen, ist ein echtes Gemeinschaftsprodukt; die Jugendberufshilfe Mosbach des Geschäftsbereichs Jugendhilfe des Landratsamts organisiert diese Tage in Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus Mosbach, dem Jugendhaus Buchen, der Berufsberatung der Agentur für Arbeit, der Jugendagentur, LaBuMoTa e.V. sowie Lehrern und Lehrerinnen der Augusta-Bender- und der Kreisgewerbeschule in Mosbach sowie ehrenamtlichen Helfern.

Zum Inhalt der Berufsvorbereitungstage, deren Angebot sich an alle rund 70 Schülerinnen und Schüler der fünf Klassen BEJ / BVJ Klassen der Augusta-Bender-Schule und der Kreisgewerbeschule richtete: Die Jugendlichen, im Schnitt 16 Jahre alt, fertigten im Vorfeld Bewerbungsmappen an. An verschiedenen „Stationen“ können ganz  unterschiedliche Lebenssituationen erlebt und Reaktionen getestet werden. So wurden unter anderem Vorstellungsgespräche mit „Firmenchefs“ geübt, Einstellungstests geschrieben oder neue, zielgerichtete Bewerbungsunterlagen erstellt. An einer anderen Station wurden „Schicksalsschläge“ verteilt, die es mit Unterstützung der Beratungsstelle zu bewältigen galt.

In diesen Planspielen wird also ein breites Spektrum unterschiedlicher Herausforderungen des Lebens – mit Schwerpunkt auf dem beruflichen Aspekt – beispielhaft durchgespielt. Dadurch sollen Motivation und Engagement der Schülerinnen und Schüler gesteigert und eine gewisse Sicherheit vermittelt werden, um so ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern.

Ehrenamtliche Helfer aus der Wirtschaft standen den Jugendlichen  mit guten Tipps für ein erfolgreiches Auftreten zur Seite. Auch die Agentur für Arbeit war vor Ort und informierte rund um verschiedene Berufsbilder.

Durchweg zufrieden zeigten sich derweil auch die Jugendlichen selber. „Das bringt echt was für unseren Einstieg  in den Beruf, aber auch für unser Leben!“, war eine häufige Aussage. Weshalb es dieses bewährte Angebot auch in Zukunft geben soll.

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