Ruderer im Unterwasserkraftwerk

(Foto: Holt)

Herbert Bauer, Vorsitzender des Fördervereins der RGE 1899 e.V., selbst versiert und kenntnisreich in Wasser- und Schifffahrt, organisierte eine Besichtigung des Unterwasserkraftwerkes an der Heidelberger Schleuse. Viele Interessenten der RGE, überwiegend Senioren, trafen sich am Bahnhof zur Abfahrt mit der S-Bahn nach Heidelberg-Karlstor.

Gleich über die Schleusenbrücke, direkt am rechten Neckarufer, ging es zum Besichtigungsort. Bis 18 m unter der Wasseroberfläche wurde von der ENBW diese Anlage gebaut, um alternativ zur Windkraft auch mit Wasserkraft umweltfreundlichen Strom zu gewinnen.

Die Teilnehmer stiegen hinab und wurden in ein Labyrinth von Zu- und Ableitungen, Turbinen, Röhren, Leitungen und Generatoren geführt; ein Techniker erklärte den Ablauf zur Gewinnung von Strom. Über den Zulaufkanal drückt Wasser – bis 70m3/pro Sek.- in 2 Turbinen. Die Energie, die durch diesen gewaltigen Wasserdruck entsteht, wird in einen Generator geleitet, dort in Strom umgewandelt und dann direkt ins Stromnetz eingespeist..

Alle waren sehr beeindruckt von der technischen Perfektion dieser Anlage, zumal dies alles automatisch, ohne Personenüberwachung, möglich gemacht wurde. Die Überwachung dieses Unterwasserkraftwerkes wird technisch gesteuert von der Schleuse Rockenau/Eberbach am unteren Neckar.

Mit einer erstaunlichen Wissensbereicherung stiegen wir wieder ans Tageslicht. Erkenntnis bei allen: Wissen macht hungrig und durstig, also wurde auch dem entsprochen. Der Tag endete kulturgerecht in der ‚Heidelberger Kulturbrauerei‘ bei Essen und Trinken und gemütlichem Ausklang. Ehrenmitglied Manfred Wagner dankte dem Organisator Herbert Bauer für einen interessanten und gelungenen Tag.

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