Bibel als Gebrauchsanweisung

(Foto: Liane Merkle)

Großeicholzheim. (lm) Über hundert Jugendliche aus der Region hatten sich in der Großeicholzheimer Tenne eingefunden, um die Eröffnung des überkonfessionellen Jugend-Events „JESUS HOUSE“ miterleben zu können. Aber nicht auch „Jung gebliebene“ waren offensichtlich neugierig, wie die Anwesenheit einiger weiser Häupter, darunter Pfarrer i.R. Rudolf Bschirrer zeigte.

Und sie wurden nicht enttäuscht, denn die Mitglieder vom evangelischen und katholischen Jugendtreff Großeicholzheim und der evangelischen Jugend Schefflenz hatten ihre Hausaufgaben gemacht und sich im Zuge einer intensiven Schulung zu Jesus-House-Projektmitarbeitern ausbilden lassen.

So legten Maxi Grimm und Manuel Sauer z. B. eine Moderation auf die Bühne, die angemessen kurzweilig ankam und Simone Schmutz berichtete zusammen mit Julia über ihre Interview-Tour durch Mosbach mit der simplen Frage: „Was ist Dein/Ihr Sinn des Lebens“.
Die Antworten regten sehr zum Nachdenken an und zeigten, dass die meisten mit der Frage einfach überfordert waren. Das anschließende Anspiel der Jugendlichen war nicht nur eine schauspielerische Glanzleistung, sondern gab einen Querschnitt der Antworten und wiederum die zweifelnden Fragen; können Karriere, Aussehen, Kindererziehung oder Philosophie wirklich der Sinn unseres Lebens sein? „Was machst du denn hier?“ – Was ist denn eigentlich der Sinn unseres Lebens? Wozu sind wir da? Ist da jemand, der mich liebt? Was hat Gott mit meinem Leben zu tun?

Barabara Hurst von OM (Operation Mobilisation, Deetkenmühle Mosbach) antwortet mit ihrer Predigt. Dabei meinte sie, dass man den Sinn der meisten Dinge am besten durch das Lesen der Gebrauchsanweisung herausfindet, und ähnlich sei es auch bei uns Menschen. Nur dass unsere Gebrauchsanweisung ein wenig dicker ist und sich „Bibel“ nenne. Hier sei klar definiert, dass „Gott die Welt und dann den Menschen als sein Ebenbild schuf“. Das sei toll gewesen, hätte nicht der Mensch auf einmal „Chef“ spielen wollen und Gott aus seinem Leben verdrängt. Dennoch habe Gott immer wieder seine Liebe zu den Menschen bewiesen und die Arme weit geöffnet, um uns einen wirklichen Sinn im Leben zu geben. Den Sinn ihn zu finden, Gemeinschaft zu finden und sich verantwortungsbewusst um die Mitmenschen und die Welt zu kümmern.

Musikalisch bereichert wurde der Abend durch „Klabbstuhle“, als laut Ansage „beste Lobpreisband der Region.“

Am Freitag geht es in der Großeicholzheimer Tenne ab 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr wie jeden Abend) um die Kernfrage „Warum“ Persönliches und weltweites Leid als Glaubenshindernis. Am morgigen Samstag, den 13.11. steht im Mittelpunkt „Voll daneben!?!“ Können wir den Test für den Himmel eigentlich bestehen? Was passiert, wenn wir im Leben versagen? Und am Schlusssonntag, 14.11. „Was bringt´s?“ Entscheidung für oder gegen ein Leben mit Jesus. Er will mein Freund sein! Was mache ich daraus?

Alle Jugendlichen und jung gebliebenen Erwachsenen sind eingeladen.

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(Foto: Liane Merkle)

Infos im Internet:
www.nokzeit.de/?p=6763

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