Gerd Teßmer ist Bioenergie-Botschafter

Mit großem Interesse an der Arbeit. Das Bild zeigt den neuen Bioenergie-Botschafter Gerd Teßmer (Mitte), H-O-T Geschäftsführer Sebastian Damm (links) und Regionalbüroleiter Dr. Mathias Ginter (rechts). (Foto: privat)

Hohenlohe-Odenwald-Tauber. Die Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber hat einen weiteren „Bioenergie-Botschafter“ dazugewonnen. Der ehemalige Landtagsabgeordnete Gerd Teßmer (SPD) aus Binau verstärkt ab sofort das Energiemanagement-Team der Bioenergie-Region. „Von Beginn an habe ich die Erfolgsgeschichte der H-O-T verfolgt und war sofort begeistert von der Idee, als Bioenergie-Botschafter aktiv zu werden“ freut sich Gerd Teßmer auf seine neue Aufgabe.

Gerd Teßmer hat sich in 22 Jahren politischer Arbeit im Landtag von Baden-Württemberg früh für den Einsatz- und die Zukunftsfähigkeit von nachwachsenden Rohstoffen stark gemacht. „Erneuerbare Energien sind wichtig für die Region und für die Menschen“ begründet Teßmer sein Engagement.

Für die Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber seien die ehrenamtlich tätigen Bioenergie-Botschafter mittlerweile eine wichtige Säule, unterstrich H-O-T Geschäftsführer Sebastian Damm. „Wenn wir die Region weiterentwickeln wollen, müssen wir in Zukunft verstärkt aufs Ehrenamt setzen.“ Deshalb sei man sehr froh, eine so engagierte Persönlichkeit wie Gerd Teßmer gewonnen zu haben. „Durch sein breitgefächertes Vereinsengagement, seine Aktivitäten im Bereich der Reservisten und  im Sport ist Gerd Teßmer eine sachkundige und stets präsente Persönlichkeit, die uns bei unserer Arbeit vor Ort tatkräftig unterstützen kann“ freut sich auch Landrat Dr. Achim Brötel.

Erste Projektideen konnten bereits ausgemacht werden. „Ich habe da schon ein paar ganz konkrete Ideen“ verrät Gerd Teßmer. Für lange Einarbeitungsphasen bleibt wenig Zeit, schon in den nächsten Tagen will er in seiner neuen Rolle aktiv werden.

Neben Gerd Teßmer ist im Neckar-Odenwald-Kreis auch Seckachs Alt-Bürgermeister Ekkehard Brand als Bioenergie-Botschafter tatkräftig unterwegs. In der Region H-O-T sollen bis Mitte 2012 zusätzlich 30.000 Tonnen des Treibhausgases CO2 eingespart werden. Als langfristiges Ziel sollen in der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber 100 Millionen Euro an Investitionen in Erneuerbare Energie ausgelöst werden. Davon verspricht man sich wiederum positive Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft. „Dieses ehrgeizige Ziel wollen wir gemeinsam mit der Unterstützung der ehrenamtlichen Bioenergie-Botschafter erreichen“ berichtet Sebastian Damm. Zusammen wolle man den Menschen in der Region die Vorteile der Erneuerbaren Energien vermitteln.

Infos im Internet:
www.bioenergie-region-hot.de

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