Mit überragendem Erfolg ins Berufsleben

Fachschüler der Johannes-Diakonie Mosbach feierlich verabschiedet

„Überflieger“: Ideenreichtum, Witz und Talent bewiesen die Oberkursschüler. Sie stellten für die Verabschiedung der „Überflieger“ ein unterhaltsames Programm auf die Beine. (Foto: Dirk Adler)

Mosbach. Es war der Jahrgang der Überflieger: 20 Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Heilerziehungspflege (Berufskolleg), der Johannes-Diakonie Mosbach wurden für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Insgesamt nahmen 81 Fachschüler ihre staatliche Anerkennung als Heilerziehungspfleger (HEP) und Heilerziehungshelfer (HEH) am 19. November in Mosbach feierlich in Empfang. Damit sind sie gerüstet, um Menschen mit Behinderung zu beraten, begleiten, bilden und pflegen.

Im Mittelpunkt der Grußworte stand der Erfolg der Absolventinnen und Absolventen. Ein Viertel von ihnen erreichte einen Noten-Durchschnitt von 1,5 und besser. Ein solch gutes Ergebnis wäre bisher an der Fachschule noch nicht erreicht worden, so Rudolf Link, Geschäftsbereichsleiter Schulen der Johannes-Diakonie. „In der Tat einmalig“ fand das auch Vorstand Jörg Huber. Die HEPs und HEHs hätten sich einen „vorzeigbaren Berufsabschluss“ erarbeitet. „Setzen Sie Ihren Erfolg fort“, bestärkte sie Mitarbeitervertreter Klaus-Peter Helmling, der auch für den Berufsverband Heilerziehungspflege sprach. Der einhellige Dank galt den Lehrkräften und an der Ausbildung sonstig beteiligten Personen und Einrichtungen.

Auch auf gesellschaftliche und fachliche Entwicklungen in der Zukunft gingen die Festredner ein: die möglichen Auswirkungen der Technik auf die professionellen Hilfen für Menschen mit Behinderungen (Rudolf Link), die erforderliche Anerkennung der HEPs als Pflegefachkraft und ihre guten Berufsaussichten (Jörg Huber) sowie zu erwartende Veränderungen im Berufsalltag (Klaus-Peter Helmling). Rockige Zwischenspiele bei der Anerkennungsfeier bot die Band Recharged.

Nachdem die Abschlussurkunden vor Angehörigen, Vertretern kooperierender Einrichtungen und der Johannes-Diakonie sowie Schwarzachs Bürgermeister Theo Haaf überreicht worden waren, begann das Schulfest. In der vorangegangen Projektwoche hatten die Oberkurse zusammen mit Lehrkräften der Fachschule das Fest für ihre ehemaligen Mitschüler kreativ vorbereitet. Sie bewirteten die Festgäste und trieben mit ihrer Percussion auf selbst gebauten Cajóns (Kistentrommeln) die Feierstimmung an. In einer musikalischen, tänzerischen und kabarettistischen Darbietung nahmen sie liebevoll auch die anwesenden Lehrkräfte auf die Schippe. Die ausgelassene Stimmung nach den Abschlussprüfungen war in einer Bilderschau nachzuerleben, und genauso lebhaft ging es danach auf der Tanzfläche weiter.

Auszeichnungen für herausragende Prüfungsergebnisse erhielten: Michael Egenberger, Melanie Hanel, Andreas Oppitz, Manuel Rauh, Daniela Stolleisen, Oliver Wilde, Sonja Brambach, Marta Cieslik,  Verena Morr, Isabella Schmid, Marco Aruanno, Rebecca Eisemann, Martina Ihrig, Johannes Kaiser, Florian Langhauser, Dennis Luft, Katharina Markuszewski, Cornelius Peissig, Daniel Tretter, Natalie Keßler.

Absolventen Johannes-Diakonie

„Preisträger“: Eine Auszeichnung für herausragende Leistungen erhielten 20 Absolventinnen und Absolventen der Fachschule. Dazu gratulierten auch Rudolf Link (l.) und Jörg Huber (r.). (Foto: Dirk Adler)

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