Zebu nach Unfall notgeschlachtet

Artgenossen weiter auf Flucht

Ein Zebu wurde notgeschlachtet, ein weiteres eingefangen, zwei bleiben flüchtig. (Foto: Wikipedia)

Merchingen. Von einem Audi-Fahrer ist in den frühen Mittwochmorgenstunden auf der Landesstraße 1046 (zwischen Autobahnzubringer A 81 AS Osterburken und Oberkessach) ein Zebu (Buckelrind) erfasst worden. Der 31-jährige Pkw-Fahrer blieb unverletzt. Das durch den Unfall verletzte Rind musste von einem Metzger notgeschlachtet werden. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Tier um eines von vier Rindern, die von einer Weide ausgebüxt waren. Ein weiteres Tier konnte inzwischen eingefangen werden, zwei Zebus sind aktuell noch im dortigen Bereich auf Flucht.


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4 Kommentare

  1. Wenn man das Foto von Wikipedia nimmt, sollte man vielleicht auch mal googeln, was „Notschlachtung“ oder Schlachtung bedeutet. War es“ suicide by cop“ eines „rinderwahnsinnigen“ oder einfach nur Sensationslust der Medien die dann – weil der Schuss aus einer Dienstwaffe “ in den Medien nicht so gut kommt“ eine „Notschlachtung daraus machen. Zu viele Anführungszeichen? Eine Walther P88 oder P99 ist keine adäquate Betäubung für zu schlachtende Rinder, oder die mir bekannten Fassungen des Tierschutzgesetzes, Verordnung zum Schutz von Tieren im Zusammenhang mit der Schlachtung oder Tötung – TierSchlV
    (Tierschutz-Schlachtverordnung)…wurden über Nacht geändert. Die Dinge beim Namen nennen: Wir spalten keine Haselnuss-Kerne, sondern Atome und wir schlachten ( töten zum Verwerten als Nahrung) weder mit dem Kleinwagen noch mit Gegenständen aus blau-silbernen Autos mit (Ziel)-Stern. Vielleicht haben alle Schreiberlinge aber auch einfach nur offiziöse Pressemeldungen abgeschrieben. Das wir uns nicht falsch verstehen: Es war nichts illegales an den Rindern, der Tötung oder dem allgemeinen Geschehen: Aber Checklisten sehen erstens anders aus und zweitens sollte man den Dingen den richtigen Namen geben: Abschussgenehmigung – findet man auch bei wikidingsda…

  2. Das „notgeschlachtete“ Rind wurde nicht notgeschlachtet, dafür hätte ein Metzger da sein müssen und er hätte eine Lebendbeschau vornehmen müssen. Weder war ein M. da, noch konnte der sich vom „Gesundheitszustand“ bei einem im Graben liegenden Tier überzeugen. Das Tier wurde also NICHT notgeschlachtet sondern erschossen; Der von Ihnen eingestellte link erläutert das unter 1., Nottötung. Der Kadaver kam nach Hardheim. Nachfrage bei der Polizei führt zur Aufklärung, Begriffe ohne Nachrage übernehmen führt zu Volksverdummung.
    Die noch immer frei laufenden Rinder hingegen werden wohl durch Gewehrkugeln der Jäger sterben, weil eine adäquate „Versorgung“ etwa durch Fernimobilisation (http://de.wikipedia.org/wiki/Betäubungsgewehr) leider nicht gewollt wird. Guckstu martialisch Bild unter http://www.stimme.de/polizei/hohenlohe/Erneuter-Unfall-mit-entlaufenem-Rind;art1494,2331492
    im gleichzeitigen anderen Fall. Auch die beiden Zeitungsausschnitte handeln nicht von Notschlachtungen, sondern von der
    Tatsache, dass es kaum tierärzte und überhaupt keine Polizei gibt, die im Umgang mit anderen Methoden als dem Dienstgewehr geschult sind, um Gefahren abzuwehren und die Tiere dennoch am leben zu lassen. Und das ist keine Kritik an diesem Kreis. Es trifft auf fast alle Kreise und kreisfreien Städte zu.

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