Mosca informiert über die nächsten Schritte

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Mosca sucht einen sozialverträglichen Weg in der Transformation. (Foto: pm)

150 Stellen durch Freiwilligenprogramm abbauen

Waldbrunn. (pm) Die Mosca Deutschland Gruppe setzt die im April angekündigte Transformation ihrer deutschen Standorte fort. Ziel bleibt, Mosca so aufzustellen, dass das Unternehmen wieder verlässlich planen und aus eigener Kraft stabil und profitabel wirtschaften kann. Im Zuge der Gespräche mit den betrieblichen Gremien informiert Mosca die Mitarbeitenden am heutigen Montag in einer Mitarbeitendenversammlung über die nächsten Schritte – darunter die Details zu einem Freiwilligenprogramm als zentralem Baustein zur sozialverträglichen Umsetzung des angekündigten Personalabbaus.

Wie bereits im April kommuniziert, ist im Rahmen der Transformation in Deutschland der Abbau von bis zu 150 Stellen vorgesehen. Mosca verfolgt dabei den Anspruch, notwendige Anpassungen so fair, transparent und verantwortungsvoll wie möglich zu gestalten. An der im April kommunizierten zeitlichen Orientierung – bis zum 01.07.2026 keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen – ändert sich nichts.

Angebote für planbare, sozialverträgliche Lösungen

Mosca bietet Beschäftigten in Deutschland ein befristetes Freiwilligenprogramm an. Es ist Teil der Gespräche mit den betrieblichen Gremien und soll vorrangig dazu beitragen, den angekündigten Personalabbau möglichst planbar und sozialverträglich über freiwillige Lösungen umzusetzen.

Das Programm läuft vom 08. Juni bis 30. Juni 2026. In diesem Zeitraum können sich Mitarbeitende informieren und beraten lassen; entsprechende Informations- und Beratungsangebote sind vorgesehen. Innerhalb der Frist können Mitarbeitende eine verbindliche Erklärung zur Teilnahme abgeben.
Das Angebot umfasst verschiedene Bausteine. Dazu zählt auch eine Transfergesellschaft mit einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten.

Währenddessen erhalten Teilnehmende im Rahmen der Transferregelungen ein durch den Arbeitgeber angehobenes Nettoentgelt. Ergänzend sind weitere freiwillige Austritts- bzw. Qualifizierungsoptionen sowie Regelungen für rentennahe Beschäftigte enthalten.

Antwort auf strukturelle Herausforderungen

Die Transformation ist eine Reaktion auf anhaltende, strukturelle Veränderungen im Marktumfeld des Maschinenbaus: ein schwächeres und volatileres Investitionsklima, intensiver Wettbewerb und Preisdruck sowie geopolitische Unsicherheiten, die Lieferketten, Kosten und Kundenentscheidungen beeinflussen. Hinzu kommen hohe Standortkosten und wachsende regulatorische Anforderungen.

„Mosca steht für Verlässlichkeit – und genau dieser Anspruch leitet uns auch in dieser Situation. Wir setzen die Transformation konsequent fort, um wieder aus eigener Kraft stabil und profitabel zu werden. Dabei ist uns wichtig, die notwendigen Schritte so verantwortungsvoll wie möglich zu gestalten und unseren Beschäftigten tragfähige Perspektiven für die nächste Phase zu eröffnen“, sagt Alfred Kugler, Geschäftsführer von Mosca.

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