Innere Medizin auf gutem Weg

Diabetologin ergänzt Team Dr. Mahler

Der Aufbau eines „guten Teams, bestehend aus fundiert ausgebildeten Internisten mit zusätzlichen Schwerpunktausbildungen“ befindet sich an der Klinik für Innere Medizin in den Neckar-Odenwald-Kliniken in Buchen auf einem guten Weg. Chefarzt Dr. Rüdiger Mahler wird unter anderem unterstützt von den Oberärzten Dr. Krautheim, Dr. Imhof  – die Diabetologin hat am 01. Februar ihren Dienst angetreten – , Dr. Dadrich und Chefarzt Dr. Göttfert. (Foto: LRA)

Buchen. (lra) „Unser Ziel ist es, hier auf der „Inneren“ ein gutes, harmonisches Team aufzubauen aus fundiert ausgebildeten Internisten mit zusätzlichen Schwerpunktausbildungen. So können wir auf einer ganz breiten Basis arbeiten und zusätzlich mit „Spezialwissen“ unseren Patienten mit den unterschiedlichsten Krankheitsbildern gerecht werden“, erklärt Dr. Rüdiger Mahler, Chefarzt an den Neckar-Odenwald-Kliniken in Buchen und Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Notfall-, Palliativ- und Suchtmedizin. Und präsentiert stolz den neuesten „Zuwachs“, der dieses Ziel verwirklichen hilft: Oberärztin Dr. Christiane Imhof, Fachärztin für Innere Medizin mit einer Zusatzausbildung zur Diabetologin. Sie ist keine Unbekannte in Buchen; Anfang der 90-iger Jahre hat die gebürtige Westfälin hier ihre Ausbildung zur Fachärztin absolviert. Und hat Buchen in so guter Erinnerung behalten, dass sie jetzt, nach 15 Jahren Dienst in einer Diabetes-Klinik in Bad Mergentheim, gerne wieder dem Ruf in den Odenwald gefolgt ist.


Tatsächlich ist Diabetes – landläufig auch Zuckerkrankheit genannt – eine Erkrankung mit stetig steigenden Patientenzahlen. Weil Diabetes zu Beginn keine Beschwerden macht, bleibt die Krankheit oft lange unerkannt.  Folgeerkrankungen sind unter anderem der „diabetische Fuß“ oder Herz- und Gefäßerkrankungen bzw. Durchblutungsstörungen. Auf beides hat sich Dr. Imhof spezialisiert. Sie will Ansprechpartnerin sein in allen Fragen rund um diese Erkrankung, denn sie weiß: „Diabeteskranke fühlen sich oft ein bisschen allein gelassen und hilflos mit ihrer Diagnose.“ Insbesondere auf dem Gebiet der Prophylaxe möchte die erfahrene Ärztin aktiv sein. Denn Diabetes ist eine sogenannte Wohlstandskrankheit; oft reichen schon fettarme Ernährung, die Vermeidung von Übergewicht und ausreichend Bewegung als wirksame Vorbeugung, erklärt sie. Um – als Folge der Erkrankung –  schlecht heilenden Wunden an den Füßen vorzubeugen, empfiehlt sie, die ganz schnell mitten drin ist in ihrem Spezialgebiet, Diabetespatienten ausreichend breite und lange Schnürschuhe: „Bloß keine offenen Schuhe oder Hausschlappen! Da gibt´s ganz schnell Druckstellen. Weil die Leute den Schmerz nicht spüren können, entstehen im Handumdrehen Wunden, mit denen wiederum viel zu spät zum Arzt gegangen wird. Weil sich nämlich oft auch das Sehvermögen durch den Diabetes verschlechtert hat. Und dann wird´s schwierig.“


Dr. Imhof ist begeistert von der medizinischen Ausstattung, die sie in Buchen vorfindet, insbesondere von dem neuen Sonografiegerät, das sie für die Diagnosen sehr gut nutzen kann. Verknüpfungen ergeben sich mit Dr. Isolde Adler, der Fußspezialistin am Haus. Ebenso wie Chefarzt Dr. Mahler als Spezialist für Magen- und Darmerkrankungen wird auch Oberärztin Dr. Imhof als „Gefäßspezialistin“ eng mit den chirurgischen Kollegen zusammen arbeiten. Dazu kommen Oberarzt Johannes Jaschke mit dem Schwerpunkt Kardiologie, der sich mit Chefarzt Dr. Gerhard Göttfert um Herzkrankheiten kümmert sowie Funktionsoberarzt Dr. Krautheim, der sich in der Ausbildung zum Gastroenterologen befindet. Oberarzt Dr. Ernst Dadrich ist als langjähriger Facharzt für Innere Medizin der erfahrenste „Allrounder“ im Team. Im Laufe des Jahres erwartet man Verstärkung im Bereich der speziellen internistischen Intensivmedizin.  Und als Leiter der Akutgeriatrie ist Dr. Karlheinz Schöll als weiterer Fachmann für die „Altersmedizin“ zuständig.

„Mit diesem Team decken wir als Haus der Grund- und Regelversorgung einschließlich unseres „Spezialwissens“ eine so breite Basis ab, wie es außerhalb von großen Kliniken selten zu finden ist. Mit diesem hohen fachärztlichen Potential können wir auch eine attraktive Ausbildung für Assistenten anbieten. Und natürlich lernen wir auch immer wieder voneinander“, erklärt Dr. Mahler. Und fügt in aller Bescheidenheit hinzu: „Unsere Philosophie, die ganz bewusst flache Hierarchien vorsieht, spricht sich herum. Die Patientenzahlen jedenfalls gehen stetig nach oben. Das freut uns und spornt uns an, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.“

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