„Spreiselesvokääfer“ – aus Armut geboren

von Liane Merkle

Mudau. „Leijt kaaft Spreisele, es koschd nur en Penny und net me!“ – schallt es schon traditionell am Fastnachtssonntag in den Mudemer Straßen und Gassen. Start ist nach der Narrenmesse beim Gasthaus „Zur Pfalz“. Ein ganzes Jahr haben mehr Werner Schäfer und seine treuen Kumpane an den Wagenladungen von Spreisele gearbeitet.


Doch nun soll jeder Haushalt beehrt und besungen werden und bei den meisten Familien werden die Gruppen der Spreiselesvokääfer natürlich erwartet und bewirtet. Darf man der Schriftenrolle der Karnevalsgesellschaft Mudemer Wassersucher glauben, so waren die Spreiselesvokääfer einst im bitter armen Odenwald tatsächlich die Allerärmsten, die ihre Spreisele an Fastnacht verkauften und hofften, in ihrer Verkleidung nicht erkannt zu werden.

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Die Spreiselesvokääfer ziehen durch Mudau. (Foto: Liane Merkle)

Infos im Internet:
www.KaGeMuWa.de

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