Seckach verabschiedet Schulsekretärin

„Man konnte sich immer auf sie verlassen!“

von Liane Merkle

Seckach. Sie war in Seckach die erste Schulsekretärin überhaupt und am heutigen Schaltjahrtag wurde Elsa Stasch nach über 22 Jahren in diesem Amt und 48 Berufsjahren insgesamt in den wohl verdienten Un-Ruhestand verabschiedet und der Dank mit Präsenten bekräftigt.

Die Begrüßung der großen Gästeschar, die sich aus dem aktiven und ehemaligen Lehrerkollegium mit Rektor Bernd Ebert an der Spitze sowie den aktiven und ehemaligen Schulmitarbeitern der Gemeindeverwaltung im Besen „Zum Kolbe“ zusammensetzte, hatte Bürgermeister Thomas Ludwig übernommen.

Dabei ließ er auch einen Teil des umtriebigen Lebens von Elsa Stasch Revue passieren: 1953 – 1961 Besuch der achtjährigen Volksschule Seckach, danach die dreijährige höheren Handelsschule in Walldürn Nach dem Abschluss am 16. März 1964 bis September 1976 Lohnbuchhalterin bei der Firma Heinrich Braukmann Armaturenfabrik in Mosbach. 1965 Heirat mit Josef Stasch, November 1969 Geburt der Tochter Heike, Juli 1976 Geburt des Sohnes Martin. Von September 1976 bis Juli 1985 widmete sie sich der Erziehung ihrer Kinder und stieg im August 1985 als Teilzeitkraft bei der Quelle-Agentur Hennig in Seckach wieder ins Berufsleben ein bis zur Auflösung der Agentur im Januar 1988.

In diese Zeit fielen nach Aussage des Bürgermeisters auch die ersten Überlegungen zur erstmaligen Schaffung der Stelle einer Schulsekretärin im Sekretariat der Seckacher Schule. Elsa Stasch trat diese Stelle unter Rektor Bachstädter am 9. Oktober 1989 an und war seither 8.178 Tage im Dienste der Seckachtalschule zunächst auf pauschaler Basis, ab 1. April 1992 zu 25 Prozent und 1. Januar 1996 zu 32,5 Prozent.

Sie arbeitete unter den Bürgermeistern Ekkehard Brand und Thomas Ludwig sowie unter den Rektoren Stefan Bachstädter, Giselher Günzel und Bernd Ebert.


Das Gemeindeoberhaupt lobte die akribische Arbeit der Schulsekretärin, auch als Bindeglied zwischen Schule und Verwaltung, der Ihr Wissen in allen Schulbelangen und als Ur-Seckacherin sehr zugute gekommen sei. Sie sei immer zur Stelle gewesen, ob als hilfsbereite Kollegin oder als Wahlhelferin oder im Ehrenamt, wo sie auch weiterhin aktive vertreten sei.

Rektor Ebert ergänzte die Laudatio des Bürgermeisters, indem er hervorhob, dass Elsa Stasch sich 1989 nicht nur einer neuen Herausforderung mit nicht unbedingt immer pflegeleichten Menschen gestellt, sondern diese auch mit Bravour gemeistert habe. „Man konnte sich auf sie verlassen, und zwar immer!“ Elsa Stasch habe gedient, geleitet und dirigiert. Auch Giselher Günzel als Rektor i.R. betrachtet es noch heute als Glück, dass er 14 Jahre lang mit dieser Schulsekretärin zusammen arbeiten habe dürfen.

„Ich weiß ja gar nicht, was ich sagen soll“, dankte die so viel Gelobte allen, die ihr über die Jahrzehnte zuverlässige Wegbegleiter gewesen waren.

500Schulsekretaerin verabschiedet

Unser Bild zeigt von links: Rektor Bernd Ebert, hinten Hauptamtsleiterin Doris Kohler, Bürgermeister Thomas Ludwig, Rektor i.R. Giselher Günzel, vorne Anna Zytke, Elsa und Josef Stasch.

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