CDU – „Wer aussteigt, muss auch einsteigen“

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Energiewende in Wallduern

MdL Peter Hauk und sein Landtagskollege, der energiepolitische Sprecher Paul Nemeth, informierten zur Energiewende. (Foto: pm)

Walldürn. (pm) „Wer aussteigt, muss auch einsteigen“ – Dieser Slogan stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung zur Energiewende. Der Walldürner CDU-Stadtverbandsvorsitzende Steffen Ullmer begrüßte dazu den Fraktionsvorsitzenden MdL Peter Hauk und den energiepolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion MdL Paul Nemeth. Die CDU-Landtagsfraktion fordert nach dem Ausstieg aus der Kernkraft einen mutigen und koordinierten Einstieg des Landes in die erneuerbaren Energien. Gekommen waren neben zahlreichen Gästen ebenso Bürgermeister Markus Günther, der Fraktionsvorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion Theo Staudenmaier sowie der JU-Ortsverbandsvorsitzende Christian Bonn.

„Die Landesregierung konnte auf die vielen Fragen der Energiewende noch keine überzeugenden Antworten liefern. Außer allgemeinen Absichtsbekundungen und Aufforderungen an andere politische Ebenen hat Grün-Rot nichts unternommen“, stellte Peter Hauk rückblickend fest. „Wir haben schon vor einem halben Jahr mit unserem Energiekonzept konkrete Vorschläge gemacht, wie die Energiewende gestaltet werden kann und welche Maßnahmen konkret umgesetzt werden können. So schlagen wir vor, vier Modellprojekte in Mittel- und Unterzentren einzurichten, in denen der Einsatz intelligenter Netze und intelligenter Strommessung auf seine Praxistauglichkeit hin untersucht werden kann“, sagte Paul Nemeth. Die Energiewende sei laut Nemeth das wichtigste Thema seit der deutschen Widervereinigung. Denn es werde uns die nächsten Jahrzehnte beschäftigen, da wir noch ganz am Anfang stünden. Hauk bedankte sich bei Nemeth, der federführend bei der Erstellung des Energiekonzeptes der CDU-Landtagsfraktion gewirkt habe. Man könne stolz sein auf dieses Konzept, da es bereits deutschlandweit hohes Ansehen genieße.




Es müsse jetzt endlich etwas Konkretes passieren, sonst drohe dem Land, die Energiewende zu verschlafen. „Grün-Rot ideologisiert die Energiewende und vergisst den ökonomischen Aspekt. Am Ende müssen die erneuerbaren Energien auf dem Markt bestehen. Deshalb fordern wir schon heute ein Ende der Dauersubventionierung und den schrittweisen Einstieg in den Wettbewerb“, betonte Fraktionsvorsitzender Hauk. Die Energiewende sei wichtig für die Wirtschaft, die Umwelt, die Menschen – aber man müsse die Energiewende immer an den Regeln der sozialen Marktwirtschaft orientieren. Zudem sei die Konzentration auf wenige Produktionswege wenig sinnvoll: „Die Windkraft allein bringt uns keine Energiewende. Das hat Grün-Rot noch nicht verstanden. Vielmehr muss ein gesunder Energiemix entstehen und an der Forschung zukunftfähiger Speicherlösungen gearbeitet werden“, sagte Paul Nemeth.

Im Anschluss an die Vorträge fand noch eine Diskussionsrunde statt, welche durch Gemeinderat Jürgen Miko moderiert wurde. In dieser Runde wurde von allen hervorgehoben, wie wichtig die Energiewende und deren konkrete Umsetzung sind.

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