Zu Besuch bei zwei Weltmarktführern

MdB Alois Gerig und Oberbürgermeister Stefan Mikulicz bei alfi und Industronic

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Firma Industronic Industrie Electronic GmbH & Co. KG, von links nach rechts: Oberbürgermeister Stefan Mikulicz, Bundestagsabgeordneter Alois Gerig und geschäftsführender Gesellschafter der Industronic Industrie Electronic GmbH & Co. KG, Wolfgang Stallmeyer. (Foto: pm)

Wertheim. (pm) Die Wertheimer Firmen alfi GmbH und Industronic Industrie-Electronic GmbH und Co. KG sind jeweils Weltmarktführer auf ihrem Gebiet. Bundestagsabgeordneter Alois Gerig und Oberbürgermeister Stefan Mikulicz besuchten die Unternehmen im Industriegebiet Bestenheid. Begleitet wurden sie von CDU-Kreisgeschäftsführer Klaus Kuß und dem städtischen Wirtschaftsförderer Jürgen Strahlheim. In einem Gespräch mit den Geschäftsleitungen bekam die Delegation einen Überblick über die aktuelle Situation der Weltmarktführer am Standort, anschließend besichtigte sie die Produktionsabläufe.

Die Geschäftsführer der alfi GmbH, Hubert Sauter und Bernhard Mittelmann, sowie Prokurist Marcus Götz begrüßten die Gäste im Commercial Center des Unternehmens. Sie beschrieben kurz die Historie und Entwicklung des Unternehmens sowie die aktuelle wirtschaftliche Situation des Weltmarktführers im Bereich hochwertiger, designorientierter Isolierkannen. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 170 Mitarbeiter/innen und ist mit einem Exportanteil von etwa 30 Prozent in mehr als 80 Ländern vertreten. Das Unternehmen, das im Mai 1914 in Fischbach gegründet wurde und seit 27 Jahren zum WMF Konzern gehört, feiert in diesem Jahr sein 100. Firmenjubiläum. Das Jubiläum soll mit mehreren Veranstaltungen im Mai gefeiert werden, kündigen die beiden Geschäftsführer Sauter und Mittelmann an.

Alois Gerig war beeindruckt von den Leistungen des Traditionsunternehmens, das er zum ersten Mal besuchte. Während des Rundgangs durch die gesamte Produktion stellte der Bundestagsabgeordnete fest, „dass alfi ein modernes und innovatives Unternehmen ist, das die Marktentwicklungen und Kundenanforderungen hervorragend aufgegriffen hat“. Die „Innovationsfähigkeit des Unternehmens ist eine wesentliche Grundlage für den Bekanntheitsgrad der Marke „alfi“ und den hochwertigen Produkten im In- und Ausland“, so Oberbürgermeister Stefan Mikulicz.

Geschäftsführer Bernhard Mittelmann stellte auch die aktuelle Produktpalette des Unternehmens vor und zeigte die besonderen Qualitäts- und Designmerkmale der alfi-Produkte auf. Während das Erfolgsmodell der Isolierkannen, die „Juwel“, die Botschafterin des Unternehmens im „Indoor-Bereich“ ist, hat diese Funktion die „Iso-Bottle“ im „Outdoor-Bereich“ übernommen, so Bernhard Mittelmann.

Die bauliche Struktur des Unternehmens ist über viele Jahre am Standort im Industriegebiet gewachsen. Dazu merkte Hubert Sauter an, dass alfi in den vergangenen Jahren erheblich in die Optimierung von Produktionsabläufen, wie den Einsatz von Robotertechnik, investiert hat. Auch im Jubiläumsjahr und darüber hinaus sind weitere Investitionen, insbesondere im Bereich der Energieeffizienz, geplant. Sie sollen die Marktstellung des Weltmarktführers ausbauen und den Produktionsstandort Wertheim stärken.

Alois Gerig und Stefan Mikulicz waren voller Anerkennung für die Leistungen der beiden Geschäftsführer und der gesamten Mannschaft von alfi. „Das Unternehmen ist auf einem sehr guten Weg, um auch in Zukunft seine Spitzenstellung am Wirtschaftsstandort Wertheim zu halten und auszubauen.“ Hubert Sauter und Bernhard Mittelmann freuten sich über diese Bestätigung und die Tatsache, mit dem Bundestagsabgeordneten einen weiteren wichtigen „alfi-Botschafter“ gewonnen zu haben.



Bei der Industronic Industrie-Electronic GmbH & Co. KG begrüßte die Delegation geschäftsführender Gesellschafter Wolfgang Stallmeyer sowie Bereichsleiterin Christine Segler und Personalleiter Erich Dietrich.

Auch Wolfgang Stallmeyer informierte zunächst über die Firmengeschichte, das aktuelle Produktportfolio und das Markt- und Absatzgebiet seines Unternehmens. Die Industronic wurde 1964 gegründet und beschäftigt aktuell rund 160 Mitarbeiter/innen. Als Weltmarktführer im Bereich industrieller Kommunikations- und Sicherheitsanlagen und mit einem Exportanteil von über 65 Prozent entwickelt und produziert die Industronic branchenspezifische Lösungen für mehr als 3.000 Kunden in 95 Ländern. Das Unternehmen ist weltweit vernetzt und in 30 Ländern vertreten. Das globale Engagement der Industronic wird auch durch die Einrichtung eigener Verkaufs- und Servicebüros in China im Jahr 2002 und in den USA im Jahr 2007 sowie durch die Eröffnung einer eigenen Repräsentanz in Singapur im vergangenen Jahr untermauert, so der Geschäftsführer.

Die volldigitalen Systeme des Weltmarktführers bieten Komplettlösungen für Intercom, Beschallung, Warnung und Alarmierung und tragen damit, selbst unter schwierigsten Bedingungen, zur sicheren Kommunikation in Unternehmen bei. Der Kundenkreis reicht von erdöl- und erdgasfördernden und verarbeitenden Betrieben über die Schwer-, Chemie-, Atom- und Stromindustrie. Produkte der Industronic, so Wolfgang Stallmeyer, sind auf vielen Ölbohrinseln, Seehäfen, Bahnsteigen und Flughäfen, rund um den Globus erfolgreich im Einsatz.

Alois Gerig war beeindruckt von der komplexen Aufgabenstellung des Unternehmens. Die Komplettlösungen werden individuell nach den Bedürfnissen der Kunden entwickelt. „Das sind Hightech-Produkte, deren Qualität und Leistung man auf den ersten Blick von Außen nicht erkennen kann“, so Gerig. Dieser Bewertung stimmte OB Mikulicz zu und ergänzte, dass „neben der Qualität und Zuverlässigkeit der am Standort Wertheim entwickelten Produkte auch die Servicebereitschaft und -leistung des Industronic-Teams an bis zu 365 Tagen rund um die Uhr für ihre Kunden ein wichtiges Markenkennzeichen ist.“

Neben der Tatsache, dass die Industronic Industrie-Electronic GmbH & Co. KG. ebenso wie die alfi GmbH zu den insgesamt elf Weltmarktführern am Wirtschaftsstandort Wertheim zählen, verbindet beide Unternehmen eine weitere Gemeinsamkeit: Die Industronic feiert Ende diesen Jahres ihr 50. Firmenjubiläum, wie Wolfgang Stallmeyer stolz verkündete.

Bundesabgeordneter Alois Gerig und CDU-Kreisgeschäftsführer Klaus Kuß waren am Ende der beiden Firmenbesichtigungen fasziniert von der Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der beiden Unternehmen. Sie waren sich sicher, erneut nur einen kleinen Ausschnitt der wirtschaftlichen Vielfalt des größten Wirtschaftsstandortes in der Region Heilbronn-Franken nördlich von Heilbronn aufgenommen zu haben. „Die Stadt Wertheim kann stolz sein auf die mittelständischen Betriebe am Standort, die in der Summe die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt ausmachen.“ Diese Bewertung nahm Oberbürgermeister Stefan Mikulicz stellvertretend für alle Unternehmen am Standort gerne entgegen.

Firma alfi GmbH, von links nach rechts: Geschäftsführer der alfi GmbH, Hubert Sauter, Oberbürgermeister Stefan Mikulicz, Bundestagsabgeordneter Alois Gerig und Geschäftsführer der alfi GmbH, Bernhard Mittelmann. (Foto: pm)

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